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[ Corporate Architecture ]

Hausgemacht

Beim Baustoff-Anbieter Xella drückt sich Corporate Architecture in der neuen Firmenzentrale in der Verwendung der eigenen Materialien aus

Von Marion Goldmann

Die meisten Baustoffe der Xella-Gruppe aus Duisburg haben eines gemeinsam: Sie sind weiß. In Weiß präsentiert sich auch die neue Firmenzentrale im Süden der Stadt, vom Hamburger Büro Heine Architekten für 340 Mitarbeiter errichtet. Im Gebäude wird immer wieder Bezug auf die Marken genommen. Empfangstresen und eine große Deckenleuchteim Foyer formen jeweils das Xella-X. In der „Innovations-Arena“ wiederum kann man sich auf ein Ytong-Y setzen; in Nischen sind Produkte ausgestellt. Im Restaurant grüßen steinerne Gäste freundlich von der Wand: Farbdrucke von Produkten des Hauses.

Diese sind im Gebäude überall eingesetzt: Silka-XL-Kalksandsteine bilden die Pfeiler zwischen bodentiefen Fenstern, verarbeitet mit Silka-Secure-Dünnbettmörtel. Fassaden und Dach sind mit Ytong-Multipor-Platten wärmegedämmt, ebenso die Rundungen an den Betonwänden. Die Außenwände sind überwiegend aus Silka-Kalksandstein gemauert. Dem Trockenbau dienen Fermacell-Gipsfaserplatten.

Auch mit der Gestaltung der einzelnen Räume will die Düssel­dorfer Innenarchitektin Claudia de Bruyn „Markenversprechen und Markenstrategie“ ausdrücken. Das geschieht mit farbig gestrichenen Decken in Xella-Farben: lichtes Blau in gemeinschaftlich genutzten ­Räumen, helles Gelb für Flurdecken und warmes Orange in Treppenhäusern und Nassräumen, Grau und Weiß in den Büros.

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