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Hannover und Darmstadt: Umdenken nach dem Wettbewerb

Erst klärt der Auslober Rahmenbedingungen, dann lobt er einen Wettbewerb aus: So wünscht man es sich. Das wahre Leben ist immer wieder anders.

Gelobt – verworfen: Siegerentwurf für den Landtag Hannover. Der Stopp freut Finanzpolitiker und Liebhaber des Landtagsbaus von Dieter Oesterlen fertiggestellt im Jahre 1964.

Der Entwurf von Eun Young Yi aus Köln für den Landtagsneubau in Hannover wird wahrscheinlich nicht realisiert, weil das Parlament sich nunmehr einen Neubau sparen möchte. Diesen späten Entschluss bezeichnete Niedersachsens Architektenkammer-präsident Wolfgang Schneider als „gebrochenes Auftragsversprechen“ – es war schon der zweite hinterher kassierte Wettbewerb für das Parlament des Landes. „Wer wird künftig bei öffentlichen Projekten noch in Vorleistung gehen?“, fragt Schneider. Auslober seien gefordert, vor dem Wettbewerb „die politische, ökonomische und gesellschaftliche Durchführbarkeit sorgfältig zu prüfen“. In Darmstadt geriet der Siegerentwurf des Münchener Büros Schulz + Schulz in den Strudel einer Debatte um das sensible Umfeld der Mathildenhöhe, die ebenfalls besser vor dem Wettbewerb geführt worden wäre.

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