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Der Surrealismus lebt!

 

Träume und Obsessionen, das Unterbewusstsein, der Zufall und das Irrationale: Aus solchen Quellen erschufen die Surrealisten eine neue künstlerische Realität.  Ab den 1930er -Jahren begannen ihre Ideen, das Design zu beeinflussen, ab den 1940ern prägte dieser Trend Mode, Möbel und Fotografie.

Der Surrealismus liefert Designern bis heute viele Anregungen. Die Ausstellung „Objekte der Begierde“ stellt Kunstwerke des Surrealismus und Designobjekte einander so gegenüber, dass die faszinierenden Parallelen und Querbezüge deutlich werden.

Den Auftakt der Ausstellung bildet eine Bestandsaufnahme des Surrealismus von den 1920er- bis zu den 1950er-Jahren, bei der die Bedeutung, die das Design für die Entwicklung der Bewegung spielte, deutlich wird: wie Designer versuchten, die Aura und die geheimnisvolle Seite von Alltagsgegenständen einzufangen.

Der zweite Teil untersucht, wie die Surrealisten den Archetypen von Alltagsobjekten auf den Grund gingen und die Bedeutungscodes unserer vermeintlich vertrauten Welt untergruben, etwa durch Entwürfe, die auf der Idee des Readymades basierten.

Der dritte Teil der Ausstellung widmet sich den Themen Liebe, Erotik und Sexualität, die im Surrealismus eine zentrale Rolle spielten. In der Nachkriegszeit fanden diese Themen Eingang in die Innenarchitektur, in sinnlichen Interieurs und Möbelstücken.

Objekte der Begierde
Surrealismus und Design 1924 bis heute

bis 19. Januar 2020
Vitra Design Museum, Weil am Rhein

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