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Design nach 89

 

Ob wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Umwälzungen durch den Einzug des Internets in den Alltag: Die globalen Umbrüche der letzten 30 Jahre spiegeln sich auch im Design wider. Dies zeigt das Vitra Design Museum – anlässlich seines 30. Geburtstags – mit der Ausstellung „After the Wall. Design seit 1989“.

Während das westliche Design der 1980er-Jahre noch von einem postmodernen Überschwang geprägt war, zeichneten sich die 1990er Jahre durch einen Hang zu Reduktion und Schlichtheit aus. Mit dem Internet boomte die Kommunikation von Marken und Luxusartikeln, wobei vor allem bildhafte und einprägsame Entwürfe im Vorteil waren.

Die Form von Alltagsgegenständen wiederum, ihre technoide Ästhetik, wurde durch das Aufkommen von computergestützter Gestaltung und Fertigung beeinflusst. Zudem ermöglichten mit dem beginnenden 21. Jahrhundert digital gesteuerte Fertigungsmethoden, wie das 3D-Drucken, eine immer schnellere Umsetzung neuer Prototypen und führten zu Experimenten, die das Potenzial für die Serienfertigung ausloteten.

Die Ausstellung wirft anhand ihrer Exponate weitreichende Fragen auf: Welche Rolle spielt Design in unserer jüngsten Zeitgeschichte? Wie beeinflussen wir durch unser Konsumverhalten die Welt in der wir leben – und wie beeinflusst sie uns? Und was wird wohl als Nächstes kommen?

After the Wall. Design seit 1989

bis 23. Februar 2020
Vitra Schaudepot, Weil am Rhein

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