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[ Meldungen ]

Bauhaus, Bautechnik, Wohnungsbau

Künstler interpretieren das Bauhaus, eine Großbaustelle ist zu besichtigen und Wohnkonzepte sind ausgestellt. Die Meldungen vom Februar 2019

Bauhaus, und dann?

Das Zeppelin Museum Friedrichshafen untersucht, welche Gültigkeit das Bauhaus heute und in Zukunft noch hat. Das geschieht aus der Perspektive von fünf Künstlern, die sich mit Utopien im Zusammenhang mit den Bauhausideen beschäftigen (Foto: Salon Tactile von Erika Hock). Neben hochkarätigen Leihgaben sind auch Neuproduktionen zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung „Ideal Standard. Spekulationen über ein Bauhaus heute“ bis 28. April.

www.zeppelin-museum.de


Bautechnik live

Alle, die mit dem Bauen zu tun haben, treffen sich am 7. und 8. März auf dem Deutschen Bautechnik-Tag in Stuttgart. Vertreter der Bauwirtschaft, der Verwaltung, Betreiber und natürlich Planer von Gebäuden diskutieren, wie sich das Bauen durch die Digitalisierung wandelt und wie Innovationen in der Praxis ankommen. Aber auch das Sanieren im Bestand, ein ressourceneffizienter Betonbau oder die Vorfertigung werden thematisiert. Live zu erleben sind diese Aspekte auch auf einer Ausstellung und bei zahlreichen Exkursionen, etwa in ein Virtual-Reality-Labor oder zu den Baustellen von „Stuttgart 21“. Die Teilnahme kostet ab 449 Euro.

www.bautechniktag.de


Make love, not lofts

Der Titel als Appell: „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“. In dieser Ausstellung geht es um die Mangelware Wohnraum und welchen Erfindergeist sie weckt. Modelle, Filme und nachgebaute Wohnsituationen zeigen Vorläuferarchitekturen gemeinschaftlichen Lebens von den Reformideen des 19. Jahrhunderts bis zur Kommune („Make love, not lofts“) und spiegeln vor allem die Umsetzung in zeitgenössischer Architektur wider. Präsentiert werden Beispiele aus Europa, den USA und Asien (Foto: Shared-Housing-Projekt in Japan, Naruse Inokuma Architects), daneben auch zehn aktuelle Hausprojekte aus Leipzig. Zu sehen noch bis 17. März im dortigen Grassimuseum.

www.grassimuseum.de


Kulturpalast siegt

Seit 2007 eine feste Größe im Architekturkalender: Jeweils Ende Januar wird der DAM Preis für Architektur in Deutschland verliehen und die gleichnamige Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum eröffnet. Die 25 nominierten Gebäude erscheinen außerdem im Deutschen Architektur Jahrbuch 2019 von DOM publishers. Als Gewinnerprojekt steht der von gmp Architekten sanierte und umgebaute Kulturpalast in Dresden dabei diesmal im Zentrum (siehe DAB 08.2017, „Wider den Abriss“). Die Jury begründet ihre Entscheidung mit dem vorbildlichen Umgang mit einem Vertreter der DDR-Moderne und hebt den öffentlichen Charakter des Hauses hervor. Die anderen Finalisten sind das Integrative Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt von ifau/Heide & von Beckerath in Berlin, die Stadtbibliothek in Rottenburg am Neckar von Harris und Kurrle und das AIZ Seminargebäude in Bonn von Waechter + Waechter. Am 8. März werden im DAM mit den JUNG Lectures die vier Finalisten vorgestellt.

www.dam-preis.de


Digital nachgeschlagen

Schluss mit dem Wälzen von Katalogen und endlosen Excel-Listen: Die Such- und Vergleichsplattform Plan.One versteht sich als digitales Nachschlagewerk, indem sie herstellerübergreifend Bauprodukte einschließlich ihrer technischen Eckdaten bündelt. Planer und Hersteller treffen hier virtuell zusammen, können Bedarf und Produkt aufeinander abstimmen und zudem gängige BIM-Planungssoftware direkt füttern. Die Seite wird ständig erweitert und auch tagesaktuell gepflegt.

www.plan.one


Häuser, die weiterdenken

Noch bis zum 20. Februar läuft die Bewerbungsfrist für den KfW Award Bauen 2019, der sich an private Bauherren oder Baugemeinschaften richtet. Unter dem Motto „Häuser für heute und morgen“ können die Bewerber realisierte Neubauten, Umbauten und Erweiterungen aus den letzten fünf Jahren einreichen. Gesucht sind Projekte, die „weiterdenken“, also neben einer gelungenen Architektur auch durch Kosten- und Energieeffizienz, eine gute Integration in das jeweilige Umfeld, eine nachhaltige, zukunftsorientierte Bauweise und eine optimale Raum- und Flächennutzung überzeugen. Die Siegerprojekte erhalten nicht nur zwischen 3.000 und 7.000 Euro, sondern es werden auch kurze Fernsehbeiträge über sie produziert. Die Preisverleihung findet am 23. Mai in Berlin statt.

www.kfw-awards.de/bauen

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