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[ Ausstellungen ]

Spanische Architektur in Berlin

Das Aedes Architekturforum Berlin setzt in den kommenden Wochen einen spanischen Ausstellungsschwerpunkt. Vom 8. Dezember 2018 bis zum 17. Januar 2019 sind die skulpturalen Entwürfe des kanarischen Architekten Fernando Menis sowie Reflexionen über die Arbeiten von b720 Fermín Vázquez Arquitectos zu sehen.

Die skulpturalen Gebäude von Fernando Menis findet man überall in Europa, zum Beispiel die Konzerthalle CKK Jordanki in Toruń, Polen. (Foto: Jakub Certowicz)

„Enchanting Traces“ lautet der Titel der Ausstellung über b720 Arquitectos, die einen Rückblick auf die Arbeiten der letzten 20 Jahre anhand von 20 Projekten wirft. Als zentrales Element in der Mitte des Ausstellungsraumes wird die Idee eines Marktes gestalterisch aufgegriffen und damit auf den von b720 spektakulär neugestalteten Flohmarkt Mercat dels Encants in Barcelona Bezug genommen, so die Ausstellungsmacher. Der Marktplatz wird von reflektierenden Wandelementen umgeben, die die Besucher zu einem Teil der Installation werden lassen und mannigfaltige Projektinformationen über das Wirken der Spanier vermitteln.

Das Büro mit Sitzen in Barcelona und Madrid wurde 1997 von Fermín Vázquez und Ana Bassat gegründet und wird geleitet von Fermín Vázquez. Zur Auswahl der präsentierten Projekte zählen etwa der Torre Itaim/São Paulo (2017), das Lycée Français/Barcelona (2017), das Hotel VP. Plaza España/Madrid (2018) oder das Veles e Vents-Gebäude/Valencia (2007), das in Zusammenarbeit mit David Chipperfield Architects entstanden ist.

Weitere Informationen zur Ausstellung „Enchanting Traces“ finden Sie hier.

Die Gebäude von Fernando Menis findet man überall in Europa. Doch die kanarische Heimat des Architekten schwingt in den skulpturalen und in die Landschaft eingebetteten Entwürfen stets mit. Sein Werk, entstanden in einer 40-jährigen Karriere, umfasst unterschiedliche Typologien – von Wohnungen über Schulen, Kultureinrichtungen und Hotels bis hin zu Sportanlagen und öffentlichen Räumen. Die Entwürfe eint eine asymmetrische Anordnung von Beton- oder Steinstrukturen, die häufig höhlenartige Innenräume umschließen, in denen das durch enge Öffnungen einfallende Tageslicht Licht- und Schatteneffekte erzeugt.

Unter dem Titel „Backstage“ inszeniert die Retrospektive Modelle, Pläne und Materialstudien von geplanten wie realisierten Projekten von Menis Arquitectos im Inneren eines begehbaren kubischen Raumes. Der Blick hinter die Kulissen des im Jahr 2004 in Santa Cruz de Tenerife gegründeten Büros zeigt Arbeitsprozesse, in denen Forschung und Experimente ebenso mit einbezogen werden wie der Anspruch an Innovation in Architektur und Städtebau. Zur Auswahl gehören etwa die Konzert- und Kongresshalle „CKK Jordanki” in Toruń/Polen, der Hotelkomplex „Bürchen Mystik” in der Schweiz oder das „Badeschiff” in Berlin.

Weitere Informationen zur Ausstellung „Backstage“ finden Sie hier.

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