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[ Partizipation ]

Gera sucht die Mitte

Vor zwei Jahren fragte die Stadt Gera ihre Bürger, wie sie sich die Bebauung der „neuen Mitte“ vorstellen. Nun veranschaulicht eine Ausstellung den Zwischenstand der Rahmenplanung für die zentral gelegene Brachfläche – und gibt erneut Gelegenheit zur Teilhabe.

Experimentierraum und Modellvorstellung: Eine Ausstellung zur Rahmenplanung von Geras „neuer Mitte“ lädt Bürger zum Diskutieren ein. (Foto: Thomas Müller)

Wie berücksichtigt der „Rahmenplan plus“ die Meinungen der Geraer? Die Stadt und der Verein „Ja – für Gera“ laden die Bürger ein, den Entwurf des Bebauungsplans kennenzulernen, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen sowie ihre Ideen, Kritikpunkte und Eindrücke in Notizform an den „roten Faden der Bürgerbeteiligung“ zu hängen. Das auf diese Weise zusammengetragene Meinungsbild soll in die weitere Planungsarbeit einfließen. Voraussichtlich im Frühjahr soll der Stadtrat den „Rahmenplan plus Bürgerbeteiligung“ beschließen. Die Ausstellung „KuK an 2!“ (noch bis 21. Februar 2018) wird von einem öffentlichen Bürgerworkshop, Führungen und mehreren Informationsveranstaltungen zu Einzelprojekten begleitet.

Entwürfe zur Entwicklung der großen innerstädtischen Brache vor dem Kultur- und Kongresszentrum (KuK), gelegen zwischen Stadtmuseum und De-Smit-Straße, sammelte die Stadt im Zuge der Beteiligung am städtebaulichen Wettbewerb Europan 2015. Mit der nach erster Bürgerbefragung geplanten Neugestaltung des Stadtzentrums als Experimentierraum für Partizipation und innovative Projekte bewarb sich Gera für die Internationale Bauausstellung Thüringen 2023.


Ausführliche Informationen zur Ausstellung und zum Zwischenstand der Planungen finden Sie hier.

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