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[ Architekturfilmfestival ]

Kampf um die Stadt

Zu den schönen Dingen des Sommers gehört der Gang ins Freiluftkino. Zu einem solchen wird immer mittwochs im August auch der Hof des Architekturzentrums Wien, das dort gerade zum fünften Mal sein Open-Air-Architekturfilmfestival veranstaltet.

Im August wird der Hof des Architekturzentrums Wien zu einem Freiluftkino für Architekturfilme. (Foto: Hertha Hurnaus)

Unter dem Titel „Kampf um die Stadt“ stehen filmische Plädoyers gegen Architektur als Statussymbol und für eine inklusive Entwicklung der Stadt als Lebenswelt für alle auf dem Programm. Das besteht aus Dokumentarfilmen, Kurz- und Experimentalfilme sowie Animationen, die aus 125 internationalen Einreichungen ausgewählt wurden. Kurzentschlossene können bei freiem Eintritt noch zwei Kinoabende erleben.

Am Mittwoch, den 23. August 2017, lautet das Motto „Rast-los“. Ab 20.30 Uhr wird der Film „Rast“ (AT 2016) von Iris Blauensteiner gezeigt, der das Leben von Bewohnern eines Lkw-Rastplatzes und eines Campingplatzes bei Wien dokumentiert. Im Anschluss folgt der italienische Beitrag „Gente dei bagni“ (IT 2015) von Stefania Bona & Francesca Scalisi, der sich mit der letzten öffentlichen Badeanstalt der Stadt Turin und ihren Nutzern beschäftigt.

Am 30. August, ebenfalls ab 20.30 Uhr, heißt es „Film ab“ unter der Überschrift „Leerstand in der wachsenden Stadt“: Hintereinander laufen die Filme „Sava Buildering“ (AT 2015) von Ulrich A. Reiterer, „The March of the White Elephants“ (BR/ZA 2015) von Craig Tanner, „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ (DE 2016) von Constantin Alexander und Hendrik Millauer sowie Memory Reel (RO 2016) von Adela Muntean.

Weitere Informationen zum Open-Air-Architekturfilmfestival „Architektur.Film.Sommer“ und zu den einzelnen Beiträgen finden Sie hier.

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