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[ Ausstellung ]

Die ganze Welt im Garten

Wie gelingt es, einen gewachsenen Naturraum täuschend echt nachzuahmen – und wo verläuft dann die Grenze zwischen Illusion und Wirklichkeit? Diesen Fragen widmen sich Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten mit ihrer Ausstellung „Garten“ in der Architekturgalerie Berlin (bis 17. Dezember 2016).

In der Ausstellung „Garten“ in der Architekturgalerie Berlin kommt das Rauschen der Fototapeten-Bäume vom Band. (Foto: Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten)
In der Ausstellung „Garten“ in der Architekturgalerie Berlin kommt das Rauschen der Fototapeten-Bäume vom Band. (Foto: Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten)

Ron Edelaar, Elli Mosayebi und Christian Inderbitzin haben ihr Büro im Jahr 2005 in Zürich gegründet und beschäftigen sich in der Theorie und in ihren Projekten mit der Harmonie von Architektur und Garten. Mit ihrem Kunstprojekt verwandeln die Schweizer die Galerie in einen lebendig erscheinenden Garten mit Bäumen, Blüten, Geräuschen von zwitschernden Vögeln und Wind sowie mit dem Geruch von feuchter Erde und morschem Holz.

Der Illusionsraum bildet ein Exponat mit mehreren Erfahrungsebenen: Erde, Pflanzen und Wasser bilden zusammen mit dem umlaufenden Panoramafoto und einer Lichtinstallation die visuelle Ebene. Sie wird durch Medien ergänzt, welche die übrigen Sinne ansprechen: Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. In der Ausstellung „Garten“ kommt nicht – wie sonst üblich – das Haus in den Garten, sondern der Garten ins Haus, so die Veranstalter: Diese Umkehrung rahmt den Topos Garten und präsentiert ihn als eigenes Werk.

Am 15. Dezember 2016 diskutieren die Ausstellungsmacher im Architektur Generator Berlin über ihr Garten-Projekt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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