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[ Ausstellung ]

Volkwin Marg: Die Welt eines Architekten

Blick ins Olympiastadion Berlin unter dem Dach von Volkwin Marg. (Foto: Fritz Busam/Aedes Berlin)
Blick ins Olympiastadion Berlin unter dem Dach von Volkwin Marg. (Foto: Fritz Busam/Aedes Berlin)

Architekt, Kosmopolit, Abenteurer, Buchautor sowie Schöngeist, Unruhestifter, Lehrer und kritischer Kommentator architektonischer und städtebaulicher Entwicklungen: Das Architekturforum Aedes am Pfefferberg in Berlin widmet Volkwin Mark zum 80. Geburtstag eine Jubiläumsaustellung (22. Oktober bis 1. Dezember 2016).

Marg ist vor allem bekannt für sein architektonisches Werk wie die „Neue Messe Leipzig“, die „Neue Messe Rimini“ in der Emilia Romagna, die Sanierung und Überdachung des Olympiastadions in Berlin oder das Nationalstadion in Warschau. Seine Bauten sind bestimmt von der Auseinandersetzung sowohl mit dem historischen und politischen Kontext des jeweiligen Ortes, als auch der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Nur Wenige kennen dagegen seine persönliche Seite, die sich in seiner Liebe zur Bergwelt, dem Fliegen, zu Schiffen und dem Meer sowie in den zahllosen Forschungsreisen, oft auch mit seinen Studenten, widerspiegelt, so die Veranstalter.

Die Ausstellung konzentriert sich daher inhaltlich und räumlich auf zwei Schwerpunkte: Die Ratio und die Emotio. „Volkwin Marg: Die Welt eines Architekten“ gewährt so einen persönlichen Einblick in eine vielschichtige Persönlichkeit wie auch in die umfangreichen historischen und kulturellen Ereignisse, die Marg auf seinem bisherigen Lebensweg geprägt haben. Das Besondere an dieser Ausstellung liegt im narrativen Ansatz, schreiben die Kuratoren: Volkwin Marg wird selbst zum Erzähler. Aus den sechs Publikationen „Architektur ist – natürlich nicht unpolitisch.“, „Choreographie der Massen“, „Auf alten Fundamenten“ und den Neuerscheinungen: „Geheimprojekt HafenCity“, der Dokumentation „Activ, Geschichte eines Dreimast-Bramsegelschoners“ sowie dem Gesprächsband „Der Verstand so schnell, die Seele so langsam“ werden unterschiedliche thematische Schwerpunkte entnommen und damit aus der Fülle und Vielfalt seines Schaffens die interessantesten Geschichten beleuchtet.

Die Ausstellung wird am 21. Oktober 2016 eröffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

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