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[ Obdachlos ]

Sozial

Mehr Menschen, beliebtere Städte: Das verknappt und verteuert Raum und stellt Fragen der Verteilung und Versorgung. Die Politik sucht Lösungen – in diesem Heft Bau-Staatssekretär Florian Pronold auf Seite 28. Architekten bieten Wege an – hier per Positionspapier auf Seite 36. Es geht aber nicht nur um Mengen, sondern auch um Qualitäten: Wie wohnen wir zusammen, und was machen wir mit Erblasten sozial missglückten Bauens?

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Not-Nester Hölzerne Schlafkammern für Obdachlose will der 26-jährige Londoner Architekt James Furzer an Hauswänden montieren. Ausgestattet wären sie nur mit Matratze und Ablagebrett. Strom, Wasser und Heizung sind nicht vorgesehen. Mehr als einen warmen und windgeschützten Unterschlupf plant Furzer vordergründig nicht. Seine Nester würden aber das Thema Obdachlosigkeit überaus deutlich ins Stadtbild bringen. Präsenz erzeugt auch Druck, in der Umgebung Infrastruktur nachzuliefern. In Berlin hat das funktioniert: Am Bahnhof Zoo, wo das Elend sehr sichtbar ist, eröffnete die Bahn kürzlich ein „Hygiene-Center“ speziell für Obdachlose.

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