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[ Ein Preis für Gesundheitsbauten ]

Von Gesundheitsbauten, der weltgrößten Immobilienmesse und Architekturreisen

Der Verein der Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen (AKG) lobt zum zweiten Mal die „AKG-Auszeichnung herausragender Gesundheitsbauten“ aus. Sie soll „hervorragende Beiträge zur Architektur des Krankenhausbaus oder des Gesundheitswesens“ würdigen, in denen „die vielfältigen Anforderungen an die Bauqualität, Funktionalität und Detailgenauigkeit vorbildlich gelöst wurden“. Prämiert werden Architekten wie Bauherren gleichermaßen. Teilnehmen können alle Architekten im deutschsprachigen Raum mit je einem Objekt, das vor höchstens fünf Jahren bezogen wurde. Zeit zur Einreichung ist bis zum 30. April; die Teilnahme kostet 300 Euro Schutzgebühr. www.akg-architekten.de

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Gesundheits-Baukultur: Im ersten Wettbewerb des Vereins AGK gewannen KSP Jürgen Engel Architekten aus Frankfurt mit der Chirurgie/ Dermatologie des Universitätsklinikums Ulm.

Baden-Württemberg: Stellplatzpflicht für Fahrräder

Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg in seiner neuen Bauordnung Autos und Fahrräder gleichgestellt. Zuvor war für jede Wohnung ein ­Autoparkplatz fällig; jetzt müssen es zwei Fahrradplätze sein. Wer mehr baut, kann in Städten mit einer entsprechenden Satzung auf maximal ein Viertel der Auto-Stellplätze verzichten. Vier Stellplätze für ­Fahrräder können mit einem für das Auto verrechnet werden; sie benötigen etwa halb so viel Fläche. Die Architektenkammer des Landes begrüßt die Novelle. Die Regelung gilt für alle Wohnhäuser, deren Bau seit März 2015 genehmigt wurde oder künftig wird. ­Ausnahmen gibt es für Senioren- und Einzimmerwohnungen sowie an Standorten mit vielen Fahrrad-Stellplätzen im Umfeld. Die meisten anderen ­Bundesländer haben noch die der „Reichsgaragenordnung“ entstammende Stellplatzpflicht für Autos. Berlin hat sie abgeschafft und Hamburg hat sie aufgeweicht.
AHO-Publikation zu Besonderen Leistungen

Der AHO-Ausschuss für die HOAI hat sein Heft 34 „Besondere Leistungen bei der Objektplanung Gebäude und Innenräume“ herausgebracht. Nach AHO-Angaben „erschließt es mit den Besonderen Leistungen bei der Objektplanung Gebäude und Innenräume erstmals diesen zentralen Bereich der HOAI“. Beispiele für Besondere Leistungen werden in diesem Heft ergänzt und kommentiert; für ihre Bewertung und Honorierung gibt es Vorschläge. Auch die Anwendung auf Verträge ist möglich, die nach Inkrafttreten der HOAI von 2009 geschlossen wurden. Bestellung unter www.aho.de/schriftenreihe für 21,80 Euro.
Mediationstagung in Essen

Entschlossene können am 8. März den Internationalen Bau-Mediationstag in Essen besuchen. Nach Angaben der Veranstalter „informieren hochkarätige Referenten über den Stand der Entwicklung, geben Praxistipps und zeigen an Beispielen, wie mit Bau-Mediation für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösungen erreicht werden können“. Den ersten Mediationstag vor zwei Jahren hatten rund 200 Interessenten besucht. Kongressteilnehmer zahlen 198 Euro; Mitglieder und Kunden der Kooperationspartner BVS und AIS zahlen 148 Euro. Mehr unter www.aia.de, Suchwort „Mediationstag“.

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Architekten auf der weltgrößten Immobilienmesse

Auf der weltweit führenden Immobilienmesse Mipim im südfranzösischen Cannes sind Architekten und Ingenieure zum neunten Mal gemeinsam vertreten. Vom 15. bis 18. März bieten das Netzwerk Architekturexport NAX der Bundesarchitektenkammer und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für 26 deutsche Büros eine Plattform auf dem Gemeinschaftsstand „German Pavilion“. Unter anderem werden die Themen „Das Haus von morgen: Nachhaltigkeit und Technologie“, „Öffentliche Räume: Kommunikation, Gesundheit und Freizeit“ sowie „Metropolen: Urbane Strukturen entwickeln“ diskutiert. Die auf dem Stand ebenfalls vertretene Bundesstiftung Baukultur profiliert sich mit der Veranstaltung „Baukultur Brings Success“. Vergeben werden während der Messe auch die „Mipim-Awards“. Unter anderem kandidieren Nickl & Partner Architekten aus München mit der Modernisierung des Frankfurter Universitätsklinikums sowie blauraum aus Hamburg mit dem Wohnprojekt „Hansaterrassen“ (Foto). In der Jury ist die Bundesarchitektenkammer durch ihren Vizepräsidenten Ralf Niebergall vertreten.

BAK und KfW

Energiekongress und Seminare

Die KfW und die Bundesarchitektenkammer veranstalten am 21. April in Berlin einen gemeinsamen Energiekongress. Thema ist die Energiewende im Gebäudesektor; erwartet werden Entscheider und Experten sowie hochkarätige Sprecher aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Baupraxis, unter anderem die Staatssekretäre Gunther Adler (Umwelt- und Bauministerium) sowie Rainer Baake (Wirtschaftsministerium), Vertreter der Wohnungswirtschaft und der Architektenkammern. Die Teilnahme ist kostenfrei; mehr Informationen unter www.kfw-bak-kongress.de

Unabhängig vom Kongress gibt es am 15. März in Rostock eine gemeinsame Veranstaltung der Kammer Mecklenburg-Vorpommern und der KfW in der Reihe „Besser mit Architekten“ mit aktuellen Praxisbeispielen. Informationen dazu unter www.architektenkammer-mv.de

Gutes Geld für kleine Wohnungen

Mit 120 Millionen Euro fördert der Bund den Bau sogenannter „Variowohnungen“ für Studenten, Lehrlinge oder auch Rentner. Die Wohnungen sollen „klein, flexibel und auch bei geringem Einkommen bezahlbar“ sein und „zugleich eine hohe architektonische und wohnliche Qualität aufweisen“. Neben einem mindestens 14 Quadratmeter großen „Individualraum“ sollen sie eine Kochgelegenheit und ein Bad mit WC haben. Förderfähige Projekte können bis zu 500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und 70.000 Euro für die begleitende Forschung erhalten. Unterstützt werden ­Bauherren und -unternehmen, allerdings keine Bauträger, die die Wohnungen verkaufen wollen. Anträge können bis 30. Juni eingereicht werden. Architekten derartiger Projekte können ihre Bauherren zum ­Abrufen der Förderung anregen.

www.forschungsinitiative.de/variowohnungen

Standards für Ausländer

Kammern, Verbände und Hochschulen gemeinsam

Architektenkammern, Berufsverbände und Hochschulen wollen gemeinsam Standards für die Prüfung ausländischer Architekten erarbeiten, die sich in Deutschland niederlassen wollen und die keine allgemein anerkannte Qualifikation vorweisen können, etwa einen bei der EU notifizierten Studiengang. Beurteilungs-Kriterien sollen nun für alle vier von den Kammern vertretenen Berufsgruppen erarbeitet werden – Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner. Es beteiligen sich Vertreter der Kammern, der Berufsverbände BDA, BDIA, BDLA und SRL, des ASAP Akkreditierungsverbundes für Studiengänge der Architektur und Planung sowie der Dekane-Konferenzen der Hochschulen. Gemeinsames Ziel ist die Sicherung eines hohen, nachvollziehbaren Qualifikationsniveaus der in Deutschland tätigen Architekten und Planer.

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Auf nach Mailand, Kopenhagen und Holland

Zu zwei Fachreisen in europäische Metropolen lädt die Freiburger ­Architektin Eva Schlechtendahl ein, Inhaberin von „Architektur und Reisen“. Mailand steht vom 21. bis 24. April auf dem Programm, inklusive „Dada-Ding“ in Locarno von den Architekten Gigon/Guyer und Mailänder Projekten von Zaha Hadid, Arata Isozaki, Daniel ­Libeskind, David Chipperfield, Rem Koolhaas und anderen. Die Busreise ab Freiburg kostet ab 869 Euro im Doppelzimmer. Nach Dänemark geht es vom 24. bis zum 28. Mai; besucht werden unter anderem Projekte von Arne ­Jacobsen, Zaha Hadid, Bjarke Ingels (Beispiel im Foto links) und COBE. Der Reisepreis inklusive Flug von und nach Frankfurt beginnt bei 1.485 Euro. Der Veranstalter architectours aus Engen am Bodensee bietet vom 19. bis 22. Mai eine Reise nach Amsterdam und Rotterdam unter dem Motto „Architektur als Innovationsfeld“ an. Das Spektrum reicht von Grachtenhäusern bis zur ­niederländischen Avant­garde – besonders schwimmende Häuser in Erwartung des steigenden Meeresspiegels stehen im Fokus. Diese Reise kostet ab 1.190 Euro inklusive Flug ab Zürich und zurück.

www.architekturundreisen.de
http://architectours.org

Preis für zukunftsfähige Kirchen08-11_Artikel_4

Die Wüstenrot-Stiftung hat in ihrem Wettbewerb „Kirchengebäude und ihre Zukunft“ Gotteshäuser ausgezeichnet, „die einen beispielhaften Umgang und Strategien für ­einen langfristigen Erhalt von Kirchenräumen und Gemeindezentren aufzeigen“. Einen Hauptpreis gewannen Schilling Architekten aus Köln mit der Heilig-Geist-Kirche der St.-Martinus-Gemeinde in Olpe, laut Jury „sowohl in pastoraler wie liturgischer Hinsicht als auch unter architektonischen Aspekten auf vorbildliche Weise perfektioniert“. Der zweite Hauptpreis ging an soan architekten boländer hülsmann in Bochum für die evangelische Kirche im Stadtteil Stahlhausen (Foto oben). Hier ist „ein partnerschaftliches Pilotprojekt für ein attraktives Stadtteilzentrum“ entstanden, inklusive „spiritueller Profilierung durch die Schaffung eines multireligiös offenen Andachtsraums“.

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