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[ Ausstellung ]

Cetto, Rother und Linder in Lateinamerika

Die drei deutschen Architekten Max Cetto, Paul Linder und Leopold Rother bauten erfolgreich in der Fremde. (Foto: Architekturgalerie Kaiserslautern)
Die drei deutschen Architekten Max Cetto, Paul Linder und Leopold Rother bauten erfolgreich in der Fremde. (Foto: Architekturgalerie Kaiserslautern)

Die Flucht vor dem Zweiten Weltkrieg endete für einige Architekten aus Deutschland in Lateinamerika. Während die Emigration für die einen mit dem gravierenden Karrierebruch in der Fremde einherging, konnten andere rasch Fuß fassen. Die Ausstellung „Cetto Linder Rother. Drei deutsche Architekten in Lateinamerika“, zu sehen in der Architekturgalerie Kaiserslautern (2. Juli bis 19. Juli 2015), erzählt von drei Erfolgsgeschichten.

Vom „Neuen Bauen“ der Weimarer Republik geprägt, entwickelte sich Max Cetto zum anerkannten Vertreter eines mexikanischen Regionalismus, so die Veranstalter. Paul Linder hatte in Deutschland vor allem Wohnhäuser von eher traditionellem Habitus entworfen. In Peru reüssierte er auch als Architekt zahlreicher Kirchen und Schulen. Leopold Rother, der langjährige Erfahrung als preußischer Beamter besaß, erreichte in Kolumbien eine herausgehobene Position auf dem Gebiet des öffentlichen Bauens. Wirkung entfalteten die drei Einwanderer auch als Hochschullehrer, Cetto und Linder zudem als Fachpublizisten.

Die Ausstellung des Fachgebiets Baugeschichte und Stadtbaugeschichte der Technischen Universität Kaiserslautern widmet sich den drei Lebenswegen anhand ausgewählter Bauten und Projekte, die mit Plänen, Modellen, Fotografien und weiteren Dokumenten vorgestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier. Nach der Ausstellung, im August 2015, soll ein Fachbuch zum Thema erscheinen.

Transatlantische Moderne. Deutsche Architekten im lateinamerikanischen Exil
Andreas Schätzke
MV Wissenschaft, Münster 2015
192 Seiten, 32 Euro
ISBN 978-3-95645-562-9
Hinweis: Das Buch soll im August 2015 erscheinen.

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