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[ Forschung ]

Bildung und Stadtentwicklung

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt hinterfragt die positiven Erwartungen, die an das Zusammenspiel von Bildungspolitik und Stadtplanung geknüpft werden (Foto: JAS e.V./Million)
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt hinterfragt die positiven Erwartungen, die an das Zusammenspiel von Bildungspolitik und Stadtplanung geknüpft werden (Foto: JAS e.V./Million)

Ein Forschungsprojekt der Universität Siegen und der Technischen Universität Berlin untersucht die inhaltlichen und räumlichen Verflechtungen von Bildung und Stadtentwicklung. Stadtplaner und Erziehungswissenschaftler arbeiten interdisziplinär zusammen, um Effekte von „Bildungslandschaften“ zu überprüfen.

Wenn in Deutschland etwa eine Schule zu einer Ganztagsschule erweitert wird, planen viele Städte  die Kooperation mit einer Jugendeinrichtung oder einer Bibliothek mit ein. Es entsteht eine Bildungslandschaft, von der sich die Verantwortlichen positive Folgen für die Bildungsbiographien junger Menschen erhoffen. Doch welche Effekte genau sind tatsächlich zu erwarten? Die Forscher gehen der Frage auf der Kommunalebene durch konkrete Fallstudien an acht Standorten nach. Dazu werden in den Städten etwa Gespräche mit Vertretern von Bau- und Jugendämtern geführt, um Motive und Erwartungshaltungen zu systematisieren. Das Projekt analysiert zwei Jahre lang empirisch die Schnittstellen von Bildung, Sozialer Arbeit und Stadtentwicklung.
Weitere Informationen zur Forschungsarbeit finden Sie hier.

Unser aktuelles DABthema ist dem „Schwerpunkt: Wissen“ gewidmet. Mehr über Schulaufgaben, Klassenziele und die Bildungsbau-Praxis erfahren Sie hier kompakt in informativen Fachbeiträgen.

 

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