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Wohnen statt Waffen – Kéré konvertiert Kasernen

Bekannt wurde der aus Burkina Faso stammende Berliner Architekt Francis Kéré mit Projekten in seinem Heimatort Gando: eine preisgekrönte Schule und das mit dem 2011 verstorbenen Christoph Schlingensief gestartete „Operndorf“ – mehr ein bodenständiges Sozial- und Bildungs- als ein europäisches Hochkulturprojekt.Jetzt hat Kéré zweimal Erfolg mit mitteleuropäischen Wüsteneien: Er hat Wettbewerbe für die Konversion verlassener Kasernen-Areale gewonnen. In Mannheim ging es um die 46 Hektar großen „Taylor Barracks“, wo Kéré gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Man Made ein Gewerbegebiet mit prägnantem Grünzug sowie eine bepflanzte Brücke über die Bundesstraße entworfen hat, die bisher das Areal von der Stadt trennt.

In Münster siegte er jetzt im Wettbewerb für das 26 Hektar große Gelände der Oxford-Kaserne.

 

Hier geht er mit der vorhandenen Substanz und Geländestruktur schonend um und plant ihre schrittweise Entwicklung zum Wohnquartier nebst Verbindung mit umliegenden Siedlungsgebieten und Landschaftsräumen.

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