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Möbelhaus statt Modehaus

Gereifte Möbelkäufer erinnern sich noch: Vor über 30 Jahren hatte Ikea einen Elch als Firmenlogo. Der war beliebt, wurde dann aber geschlachtet. Nun hat sich der Konzern von einem zweiten Tabu verabschiedet – dem, dass Ikea ins vorstädtische Gewerbegebiet gehört.

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Jetzt öffnete in Hamburg der erste, gut 15.000 Quadratmeter große Innenstadt-Laden, entworfen vom Büro Tchoban Voss. Die Schuppenfassade gestalteten DFZ Architekten; sie haben das in anderen Ikea-Läden dominierende Blau-Gelb zum Großteil durch Weiß abgelöst – das Blau ist auf die Schmalseiten der Fassadenelemente beschränkt. Ob ein solcher Laden der Innenstadt strukturell guttut, muss sich noch zeigen. Ebenso, wie viele City-Kunden ihre Regale ohne Auto abholen. Ikea rechnet trotz der Lage mit herkömmlichem Verkehrsverhalten: Über den Möbeln finden sich vier Ebenen mit Parkplätzen.

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