DABonline | Deutsches Architektenblatt
Menü schließen

Rubriken

Services

Menü schließen

Rubriken

Services

Zurück
[ Schwerpunkt: xxl ]

Gebautes Labyrinth

Das „National Building Museum“ in Washington strahlt weniger akademische Trockenheit aus als vergleichbare Einrichtungen hierzulande, dafür deutlich mehr Heiterkeit. Wie man durch Gebautes den Überblick verliert, führt in diesem Sommer spielerisch ein Labyrinth aus Ahorn-Sperrholz vor. Konstruiert hat es das von Bjarke Ingels geführte Büro BIG in Kopenhagen – mit diesem Kürzel bestens geeignet als Sinnbild für komplexe Projekte. Das Labyrinth wartet mit einer Überraschung auf: Die Wandhöhe nimmt ab, je tiefer man sich hineintastet. Wer das Ziel im Zentrum erreicht, hat schließlich den Überblick über alle richtigen und irreführenden Wege. Die Sicherheit wächst, je tiefer man ins Projekt gerät – wenn das nicht Trost und Ermutigung ist! Dafür nimmt man sogar die Kommentare der Besserwisser in Kauf, die im Labyrinth wie im wirklichen Leben hinterher am genauesten wissen, wo es vorher am besten lang gegangen wäre.

 

Schreibe einen Kommentar