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[ Ausstellung ]

„Lina Bo Bardi: Together“ im DAZ

Eine neue Ausstellung im Deutschen Architektur Zentrum DAZ (bis 17. August 2014) widmet sich dem Werk der italienisch-brasilianischen Architektin, Möbeldesignerin und Autorin Lina Bo Bardi (1914 - 1992).

Die Bauten Bo Bardis in Brasilien stehen im Mittelpunkt der Ausstellung – im Bild das Hochhaus der Sporthallen in der umgenutzten Fabrica Pompeia. (Foto: Tapio Snellmann)
Die Bauten Bo Bardis in Brasilien stehen im Mittelpunkt der Ausstellung – im Bild das Hochhaus der Sporthallen in der umgenutzten Fabrica Pompeia. (Foto: Tapio Snellmann)

Bo Bardi realisierte in Brasilien zahlreiche öffentliche und private Bauten, darunter das Kunstmuseum in São Paulo (MASP) und das Kultur- und Sportzentrum Fábrica da Pompéia. Für einige ihrer Bauten zeichnete sie auch für die Inneneinrichtung verantwortlich. Im Jahr 1951 entwarf Bo Bardi den Bowl Chair: Seine halbrunde Sesselschale ruht in einer metallischen Ringstruktur und steht für die Vorliebe der Designerin für einfache und funktionale, dennoch organische Formen.

Berlin ist bereits die siebte Station der Ausstellung in Europa. „Lina Bo Bardi: Together“ zeigt nicht nur das öffentliche Wirken der Protagonistin, sondern auch ihre private Welt: Etwa das Leben, das Bo Bardi gemeinsam mit ihrem Mann in dem von ihr gebauten Glass House in São Paulo (heute Sitz des Instituto Lina Bo e P. M. Bardi) führte.

Die Ausstellung konzentriert sich anhand von Filmen, Fotos, Tondokumenten und Installationen vor allem darauf, wie Menschen Lina Bo Bardis Gebäude nutzen. Sie reflektiere Bo Bardis „Vision von einer Architektur der sozialen Verantwortung“, so die Veranstalter. Durch eine Art Nachstellung werde es dem Besucher überdies ermöglicht, ihre Gebäude direkt in deren urbanem Kontext zu erleben.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Berliner DAZ finden Sie hier.

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