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[ Konferenz ]

Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt

Die Ansprüche an zeitgemäßes Wohnen im Stadtquartier haben sich verändert. (Grafik: Stadt Offenbach)
Die Ansprüche an zeitgemäßes Wohnen im Stadtquartier haben sich verändert. (Grafik: Stadt Offenbach)

Der Bedarf nach preisgünstigem Wohnraum hat in der Vergangenheit in vielen deutschen Städten zu phantasielos konzipiertem Siedlungsbau geführt.

Die fünfte Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt befasst sich am 27. und 28. März in Düsseldorf mit Ansätzen, die Gefahr des Rückfalls in unzeitgemäße Schemata der Unwirtlichkeit zu bannen – und stattdessen die Entstehung funktional gemischter, sozial offener und stadträumlich gefasster Quartiere zu befördern.

Unter dem Motto „Stadtleben statt Wohnen“ beteiligen sich zahlreiche Experten wie Architekten und Architekturkritiker, Stadtplaner und Soziologen, Politiker und Planungsdezernenten an der Debatte.

Am Donnerstag, 27. März, widmen sich Vortragende und Diskutanten den Themenblöcken „Bodenpolitik für das Stadtquartier“ sowie „Soziale und funktionale Mischung“. Die Fragen lauten: Welche Trägerschaften sind für den Wohnhausbau wünschenswert? Wie kann eine Parzellenaufteilung, die Projekte von privaten Stadthausbauern und Bauherrengemeinschaften ermöglicht, befördert werden? Welche städtebaulichen Strukturen müssen Großinvestoren berücksichtigen, damit ein gemischtes Stadtquartier entstehen kann? Wo sollen neue Wohnquartiere in der Stadt liegen? Wie können Einkaufen, Arbeiten und Bildung in das Wohnquartier integriert werden, damit es zum Stadtquartier wird? Wie können unterschiedliche Wohnungsformen und -qualitäten soziale Offenheit und Vielfalt ermöglichen?

Am zweiten Konferenztag, 28. März, werden Fragen nach der „Gestalt des Stadtquartiers“ behandelt: Welche Arten von Straßen- und Platzräumen erfordert es? Welche Haustypen sind angemessen und nachhaltig? Welche Bauarten erlauben auch Mischnutzungen innerhalb eines Hauses wie die öffentliche Nutzung von Erdgeschossen? Und welchen architektonischen Ausdruck verlangt die Wohnhausfassade, damit nicht Siedlung, sondern ein Stadtquartier entsteht?

Weitere Informationen zu den auf der Vorkonferenz aufgestellten Thesen, zum Programmablauf sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Termin und Ort

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt
27. und 28. März
Rheinterrasse, Joseph-Beuys-Ufer 33, Düsseldorf
Teilnahmegebühr: Donnerstag 150 Euro, Freitag 100 Euro, Kombiticket 200 Euro
Für Mitglieder der Fördergesellschaft Deutsches Institut für Stadtbaukunst e. V. ist die Teilnahme kostenfrei.

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