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[ Innovation ]

Federball-Kühlung für LED-Birne

Eine LED-Birne in Federball-Form ist ein Ass im Wettbewerb um den internationalen John Dyson Award. Der „Shuttlecock“, englisch für Federball, erreicht dank seines innovativen Kühlkörpers eine Leuchtstärke, die mit einer 175-Watt Glühbirne vergleichbar ist.

Cooles Design: Das Kühlkonzept des LED-Leuchtmittels ist besonders effektiv. (Foto: C. Comanns)
Cooles Design: Das Kühlkonzept des LED-Leuchtmittels ist besonders effektiv. (Foto: C. Comanns)

Dabei bleibt das Leuchtmittel jedoch kühler als die handelsübliche LED-Technik und weist eine bis zu acht Mal längere Lebensdauer auf. Überdies soll seine coole Erfindung nur die Hälfte der Energie moderner LED-Birnen verbrauchen, so Cornelius Comanns. Eine Experten-Jury wählte die Entwicklung des Industriedesigners aus München auf den ersten Platz unter 87 Einreichungen – und damit zum Deutschland-Sieger des Wettbewerbs.

Poetisch: Kühlkörper im „Shuttlecock“

Die Kerninnovation des Designs besteht aus einem Kühlkörper mit vielen einzelnen Drähten. Diese sollen die LEDs besser kühlen als auf herkömmliche Weise, etwa mit Ventilatoren oder Flüssigkeiten. Und weil nur drei LEDs in Comanns’ Prototyp verbaut wurden, könnte sich eine signifikante Produktkostenersparnis ergeben. „Cornelius Comanns zeigt mit seinem Projekt Shuttlecock einen cleveren und charmanten Lösungsansatz eines aktuellen Problems beim Einsatz von Hochleistungs-LED-Leuchten. Ihm gelingt es auf fast poetische Weise, das Problem der Wärmekonvektion semantisch neu zu interpretieren ohne hierbei auf funktionale Aspekte zu verzichten“, lautete das blumige Urteil der Jury um Tom Philipps, Professor für Industrie-Design an der Hochschule Darmstadt.
Hinter dem „Shuttlecock“ dringen neun weitere Einreichungen aus Deutschland in die nächste Runde um den internationalen James Dyson Award.

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