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[ Umfrage ]

Boom bei Geschosswohnungen, Flaute beim Staat

57 Prozent der befragten Architekturbüros konnten im ersten Quartal 2013 neue Verträge abschließen, ermittelte das ifo Institut für Wirtschaftsforschung. (Foto: Ralf Gosch)

Das Geschäftsklima für Architekturbüros ist in diesem Frühjahr noch besser geworden, ermittelte jetzt das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in seiner regelmäßigen Umfrage. Es ist so gut wie zu Beginn der neunziger Jahre, der Zeit des Wiedervereinigungsbooms.

43 Prozent der Befragten bezeichnen ihre Lage als „gut“, nur rund 14 Prozent als „schlecht“. Für die nächsten sechs Monate erwarteten 17 Prozent sogar ein noch besseres Geschäft, nur 10 Prozent ein schlechteres. 57 Prozent konnten im ersten Quartal 2013 neue Verträge abschließen; allerdings im Durchschnitt mit gesunkenem Bauvolumen. Vor allem bei Mehrfamilienhäusern war der durchschnittliche Projektumfang kleiner als zuvor. Die Zahl aller Aufträge lag allerdings zweieinhalb mal so hoch wie Anfang 2012. Erstmals hat auch die Nachfrage in Ostdeutschland deutlich angezogen. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern blieb der Auftragseingang zuletzt gleich. Ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal gab es im Gewerbebau; dagegen brach das Volumen im öffentlichen Bau im Vergleich zu Ende 2012 um zwei Drittel ein. Insgesamt war aber zum Zeitpunkt der Umfrage der Auftragsbestand groß und reichte durchschnittliche für 6,2 Monate.

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