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[ Studie ]

Stabile Aussichten für den Deutschen Hochbau

Verhalten positiv: Die Prognose für die Entwicklung des Deutschen Hochbaus. (Foto: Fotolia)

Eine stetige, jedoch nur verhalten positive Entwicklung des deutschen Hochbausektors prognostiziert eine Studie des Beratungsunternehmens OC&C Strategy Consultants: Für 2013 sei von einem moderaten Wachstum des Marktvolumens um 1,0 Prozent auszugehen. Auch in den Folgejahren 2014 und 2015 sei mit moderaten Zuwächsen um 1,2 Prozent beziehungsweise 1,1 Prozent zu rechnen, sofern sich die Eurokrise nicht extrem verschärfe, heißt es in der Hochbauprognose.

Wesentlicher Treiber sei der Wohnungsneubau, vor allem im Geschosswohnungsbau: dieser Bereich sollte laut Studie eine hohe Wachstumsrate von 5,5 Prozent in 2013 erzielen. Steigende Miet- und Kaufpreise sowie der anhaltende Urbanisierungstrend stützten die positive Marktentwicklung, die sich auch in der positiven Entwicklung der Baugenehmigungen widerspiegele. Ein leichter Zuwachs auf ohnehin hohem Niveau wird für das Renovierungsvolumen prognostiziert, unter anderem getragen von den Sanierungsmaßnahmen zur verbesserten Energieeffizienz: hier werde der Markt in diesem Jahr um 0,4 Prozent im Wohnungsbau und 0,7 Prozent im Nichtwohnungsbau zulegen.

Die Prognose für den gesamten, 2012 noch rückläufigen Nichtwohnungsbau (-1,7 Prozent), geht in den nächsten Jahren von einem durchschnittlichen Wachstum von 0,8 Prozent bis 2015 aus; das durchschnittliche Wachstum im Bereich Eigenheimbau solle in den kommenden Jahren 1,1 Prozent betragen. Das Gesamt-Marktvolumen werde sich langfristig stabil in einem Korridor zwischen etwa 200 und 230 Mrd. Euro (zu konstanten Preisen) bewegen und nominal unter Berücksichtigung zu erwartender Preissteigerungen weiter wachsen.

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