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[ Digitales ]

Neues aus den ­Software-Schmieden

Neue Software integriert verschiedene Funktionen, erleichtert den Überblick über Projekte, Finanzen sowie den Entwurf

Autodesk: digitaler Werkzeugkasten

Um den unterschiedlichen planerischen Anforderungen gerecht zu werden, hat Autodesk mehrere Werkzeuge zu sogenannten „Design Suites“ zusammengefasst. Building, Infrastructure sowie Plant-Design-Suite. Diese aus den diversen Planungs- und Visualisierungswerkzeugen geschnürten Pakete sollen die spezifischen Anforderungen der Bau-, Verkehrswege- und Anlagenplanung individuell abdecken. Da sie auf den jeweiligen Einsatzbereich passgenau zugeschnitten sind, profitieren Planer von den Vorteilen schlanker, kostengünstiger Software und rationeller Arbeitsabläufe. Die für Architekten relevante Autodesk-Building-Design-Suite vereint Modellierungs-, Visualisierungs- und Dokumentationswerkzeuge mit den Möglichkeiten des Building Information Modeling (BIM). Darunter versteht man die durchgängige Integration planungs-, ausführungs- und nutzungsrelevanter Gebäudedaten in einem zentralen Gebäude-Datenmodell. Die Building-Design-Suite enthält unter anderem die aktuellen Revit-2012-Produkte mit neuen kollaborativen Gebäude­planungswerkzeugen und der Möglichkeit, Punktwolken einzulesen. Das sind mit 3-D-Laserscannern erfasste Geometriedaten des Gebäudebestands. Live erleben kann man die „Design-Suites“ auf der Messe Light & Building vom 15. bis 20. April in Frankfurt in Halle 9.0, Stand D68.

www.autodesk.de


G&W: damit zusammenwächst, was zusammengehört

Schluss mit der traditionellen Trennung von CAD, AVA und Kosten macht die von G&W Software und Dr. Schiller & Partner gemeinsam entwickelte Grafik-Raumbuch-Schnittstelle. Mit dem DBD-KostenKalkül von Dr. Schiller & Partner erstellt der Anwender aus 2-D-Vorlagen wie Handskizzen, CAD- oder Bestandsplänen ein Kostenmodell, das dem sogenannten IFC-Standard für die Beschreibung und den Austausch von Gebäudemodellen entspricht. Er muss es nur noch mit DBD- oder eigenen Kostendaten verknüpfen. Die darin enthaltenen Informationen, wie Räume, Flächen und verknüpfte Bauleistungen mit Orientierungspreisen, werden von California.pro, der AVA-Lösung von G&W Software, entweder direkt oder als Gebäudemodell ins Raum- und Gebäudebuch übernommen. Letzteres hat Vorteile: Da California.pro die komplette Gebäudestruktur einliest, erhält der Anwender sowohl Bauelement- als auch Rauminformationen. Gleichartige Leistungen werden selbstständig erkannt, Ausstattung und Bemusterung von Bauelementen und Räumen können jederzeit geändert werden. Fragen wie „Wie hoch ist die Kostenersparnis bei der Wahl eines anderen Mauerwerks?“ lassen sich dadurch schnell beantworten. Das ermöglicht „Wenn-dann“-Szenarien und gemeinsam mit dem Bauherren entwickelte Kostenoptimierungen. Auch G&W ist in Halle 9.0, Stand E70 auf der Light & Building in Frankfurt präsent.

www.gw-software.de


Gripsware: Wer schreibt (fotografiert und spricht),  der bleibt!

Für einen reibungslosen Bauablauf sind eine perfekte Bauzeitenplanung und lückenlos geführte Bautagebücher eine absolute Notwendigkeit. Doch das kostet viel Zeit, weshalb diese wichtige Qualitätskontrolle und Dokumentation häufig unterbleibt. Aufwändig ist bisher nicht so sehr die Informationserfassung, sondern vor allem das manuelle Zuordnen von Texten, Fotos/Videos und Sprachnotizen zu Baustellen, Protokollen, Leistungsständen, Mängeln, Räumen und Projektpartnern. Pro-Report, die mobile Baudokumentation von Gripsware für Apple iPod/iPhone/iPad und bald auch für Windows Phone 7 und Android, ordnet Daten schon bei ihrer Erfassung auf der Baustelle zu. Die mobil erfassten Protokolle und Leistungsstände werden anschließend im Büro kabellos auf den Bürorechner übertragen und mit der Bauzeiten- und Projektplanung ­synchronisiert. Zu den weiteren Gripsware-Lösungen gehören die ­modular erweiterbare Bauzeiten- und Projektplanung ProPlan sowie der mobile iGAEB-Viewer, ein Anzeigeprogramm für GAEB-LVs für das iPhone/iPad. Live erleben kann man die Gripsware-Produktpalette auf der Light & Building in Halle 9.0, Stand E69.

www.gripsware.de


Graphisoft: Edition mit Preisgarantie

Graphisoft hat seine BIM-Lösung erneut optimiert und weiterentwickelt, während der Preis von 2.950 Euro plus Mehrwertsteuer gehalten werden konnte. Die neue Version 2012 der ArchiCAD Star(t)Edition basiert auf der sogenannten Virtual-Building-Technologie der CAD-Lösung ArchiCAD 15 und enthält viele Neuerungen und Verbesserungen in den Bereichen Modellierung, Dokumentation und Datenaustausch. Die speziell für Einsteiger, Existenzgründer, kleine und junge Büros konzipierte Edition verfügt über alle Werkzeuge und Funktionalitäten einer leistungsfähigen BIM-Software und begleitet den Anwender durch den gesamten Planungsprozess. Im Fokus der aktuellen Version 15 von ArchiCAD steht die Erweiterung des Gestaltungsspektrums mithilfe eines neuen 3-D-Modellierungswerkzeugs. Das sogenannte „Schalenwerkzeug“ erlaubt den Entwurf komplexer Körper und Geometrien. Hinzu kommen eine optimierte Planungsumgebung, ein überarbeitetes Dachwerkzeug und andere Neuerungen, die den Planungsalltag effizienter gestalten. Neue Wege der Projektpräsentation geht Graphisoft mit dem Building Information Modeling Explorer (BIMx). Das 3-D-Präsentationswerkzeug ermöglicht einen virtuellen Rundgang durch einen ArchiCAD-Entwurf, jetzt auch auf dem Apple iPad oder iPhone.

www.graphisoft.de


mbAEC: Anti-Nachtschichtprogramm

Wer schon Visualisierungen für ein Exposé, ein Baustellenschild, einen Internetauftritt oder eine Broschüre erzeugt hat, kennt die Tücken: Kaum sind die Unterlagen aufwändig erzeugt, fällt meist kurz vor Abgabe ein Fehler auf. Wer nicht tricksen, eine Nachtschicht einlegen oder beides will, greift zu den „Reproduzierbaren Ausgaben“ der CAD-Lösung ViCADo von mbAEC Software. Projektänderungen kurz vor der Abgabe verlieren damit ihren Schrecken. Unterstützt werden Planer mit der neuen Funktion unter anderem bei der Generierung von Visualisierungen, Schnitten, Draufsichten als Pixelgrafiken im BMP-, JPG- oder TIF-Format, bei Licht- und Schatten-Simulationen, virtuellen Baubegehungen als Video oder Berichten und Listen im Excel-Format. Wer zudem die exportierten Dateien in anderen Applikationen als „Referenzierte Datei“ importiert, steigert zusätzlich seine Arbeitseffizienz. Sobald ViCADo die Ausgaben reproduziert, können die neuen Dateien gleich weiterverwendet werden. Alle importierten Grafiken werden automatisch aktualisiert. Auch Microsoft Word oder PowerPoint erkennen die neuen Import-Dateien und fügen sie selbstständig in das Textdokument oder die Präsentation ein. Bisherige Arbeitsschritte wie Beschneiden, Drehen, Einfärben etc. bleiben erhalten, sodass die Unterlagen direkt ausgedruckt werden können.

www.mbaec.de


Mair Pro: Projekte entschleunigen

Mit der aktuellen Version 12 von ProjektPro, der Administrationssoftware für Architekten und Ingenieure, reagiert Mair Pro auf die zunehmenden Anforderungen an flexible Arbeitsweisen beim Controlling von Büro und Projekten. Das auch für Einsteiger leicht zu bedienende Programm ist sowohl in der Windows, als auch in der Mac-Welt zu Hause. Insbesondere Kalkulation und Kostenverfolgung können damit noch ­präziser auf Büroanforderungen zugeschnitten werden. Zahlreiche Neuerungen der Version 12 gehen auf Wünsche von ProjektPro-Nutzern zurück. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, individuelle Arbeitszeitmodelle fester und freier Mitarbeiter zu definieren – für den externen Projektarchitekten ebenso wie für den tage- oder stundenweise tätigen Freiberufler. Berücksichtigt werden der Mitarbeiterstandort, sein Projektanteil, die Stunden pro Arbeitswoche sowie Anwesenheitszeiten im Büro. Damit bietet ProjektPro 12 ein differenziert anwendbares Werkzeug, um Aufträge und Stundensätze exakt zu berechnen. Die fünf Module Office, Workflow, Management, Controlling sowie AVA laufen sowohl unter dem Betriebssystem Windows als auch auf Mac OS. Mit ProjektPro GO (Foto) steht außerdem eine mobile AVA-Lösung für iPad und iPhone zur Verfügung.

www.mairpro.de


Orca: Kontrolle ist besser

Kostenmanagement ist ein zunehmend wichtiges Thema bei Orca AVA von Orca Software: Die Kostenberechnung wird auf Basis der Bauelemente und/oder nach DIN 276 erstellt. Für einen kontinuierlichen Abgleich der aktuellen Kostenstände mit den Vorgaben sorgt der Programmteil „Kostenverlauf“. Hier werden tabellenübergreifend die Kostenentwicklung und die Prognose abgebildet. Übersichtlich und komprimiert werden die Kosten aus Gewerkeschätzung, Auftrag, Nachtrag, Aufmaß und Rechnung auf LV-Ebene nebeneinander dargestellt, was unliebsamen Überraschungen vorbeugt. Über die manuelle Prognose erfasst der Anwender die Kosten von Maßnahmen, die bereits geplant, aber noch nicht abschließend beauftragt sind. Abweichungen können sowohl als Zahlenwerte als auch prozentual ausgegeben werden. Häufig werden als Entscheidungsgrundlagen eigene Kostengruppierungen gebildet. Dazu hat der Anwender die Möglichkeit, im Kostenverlauf Summenzeilen einzufügen, die zum Beispiel alle Leistungsverzeichnisse eines Auftragnehmers auflisten. Zur Weiterbearbeitung können die Daten des Kostenverlaufs an Excel übergeben werden, etwa zur grafischen Aufbereitung. Den korrekten Datenaustausch aller Beteiligten gewährleisten zahlreiche Standard-Schnittstellen, wie etwa GAEB und STLB-Bau. Präsentiert werden die neuen Kostenmanagementfunktionen und die Online-Datenbank www.ausschreiben.de auf der Light & Building in Halle 9.0 am Orca-Stand E65.

www.orca-software.com


Reico: Skizzen werden Pläne

Planen und Bauen im Bestand erfordern präzise Bestandsdaten. Deshalb ist die Übernahme vorhandener Baupläne in das CAD-Programm in den Büros immer mal wieder aktuell. Mit Cadder bietet Reico Architekten, Ingenieuren, Bauabteilungen und Bauunternehmen die Möglichkeit, alte Pläne oder Aufmaßskizzen einzuscannen, manuell „durchzu­pausen“ und automatisch zu bemaßen. Mithilfe der Maß­überschreibung, quasi der „Umkehrung“ der assoziativen Bemaßung, werden aus ungefähren Skizzen präzise CAD-Zeichnungen: Trägt der Planer in die automatisch generierten Maße von Wänden, Fenster- oder Türöffnungen die tatsächlichen Werte ein, passt sich die Geometrie automatisch an. Dadurch lassen sich auch aus schlechten Bestandsplan-Vorlagen oder Handskizzen relativ flott exakte CAD-Pläne erstellen. In den auf diese Weise halbautomatisch generierten Planunterlagen können danach beispielsweise Abrisswände markiert, neue Wände gezeichnet oder Raumtypen zugewiesen werden. Darüber hinaus bietet Cadder die Möglichkeit, Geschosse oder Gebäude in Echtzeit zu visualisieren, Raumbücher für Qualitäts- und Ausstattungsnachweise zu erstellen und Massen sowie Baukosten nach Gewerken und DIN 276 zu berechnen. Die parallel zur CAD-Planung verfügbare Echtzeit-Visualisierung und Baukostenberechnung erleichtert sowohl die Planung als auch die Abstimmung mit dem Bauherrn.

www.cadder.de


UntermStrich: mobiler Manager

Die Büro- und Projektmanagement-Software UntermStrich kann jetzt sowohl im stationären als auch im mobilen Einsatz auf mehreren Betriebssystem- und Geräteplattformen genutzt werden. Die bereits zum Jahreswechsel erschienene neue Generation UntermStrich X wurde um eine Applikationsreihe erweitert. Zudem steht mit ihr mobil eine speziell für Smartphones optimierte Version zur Verfügung. UntermStrich X steht für eine neue Software-Generation mit dem Funktionsumfang der Programme des Unternehmens. Dazu gehören Werkzeuge zur wirtschaftlichen Büroführung, zur Steuerung des Projekterfolgs und zur Organisation der wichtigen Prozesse im Architekturbüro. Die neue Applikationsreihe UntermStrich Butler bietet zusätzlich ein Bedienkonzept, das individuelle Anforderungen von Büromitarbeitern passgenau abbildet. Das neue UntermStrich X mobil optimiert die im mobilen Einsatz wichtigsten Funktionen für kleine Displays und den schnellen Zugriff via Smartphon: Adressen- und Zeiterfassung, persönliche Aufgaben oder Termine. Alle Applikationen arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis; eine Software-Installation auf den mobilen Endgeräten ist nicht erforderlich.

www.untermstrich.com

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