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[ QR-Codes ]

Infos im Quadrat

Aktive Werbung fürs Passivhaus: QR-Code an einer ­Berliner Bauplane

Immer öfter begegnen uns kleine, scheinbar willkürlich gemusterte schwarz-weiße Quadrate – sogenannte QR-Codes. Das Kürzel steht für „quick response“, also „schnelle Antwort.“ Der Code kann von geeigneten Lesegeräten eingescannt werden und gibt dann die hinterlegten Informationen aus. Dazu gibt es inzwischen für jedes Smartphone oder Mobiltelefon mit Kamera Scan-Software als Apps. Frei erhältlich für iPhone und Android sind zum Beispiel die Apps BeeTagg, NeoReader (ComputerBild), i-nigma, Quickmark, RedLaser und ZXing Barcode Scanner.

Auch Architekten können QR-Codes anwenden – überall dort, wo (zu) wenig Platz zur Verfügung steht, um ausführliche Informationen über Bauwerk oder/und Architekt zu präsentieren. Das Quadrat kann auf einem Bauschild prangen und zu ergänzendem Text oder zu den Kontaktdaten des Büros führen. Ebenso passt es auf den Firmenwagen oder auf die Visitenkarte. Ein QR-Code auf Briefbogen oder Rechnung kann zur Website des Büros oder einer erweiterten Bauwerksbeschreibung führen. QR-Codes lassen sich sogar auf Kleidung anbringen: Wer dem Träger sein Smartphone entgegenhält, bekommt die Büro-Info auf den Schirm. QR-Codes können mit einem Schriftzug, Logo oder Bild und durch Farbänderungen individualisiert oder mit mehr Aufwand auch komplett grafisch gestaltet werden. Im Baubereich sind sie bisher noch relativ wenig bekannt. Wer sie benutzt, kann so das Image eines innovativen Büros verstärken. Technisch sind die QR-Codes ausgereift – und in vielen anderen Branchen, etwa der Autoindustrie, sind sie schon längst gang und gäbe.

Knut Marhold ist Bauingenieur und Initiator des Qualitäts­verbunds Planer am Bau.

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