DABonline | Deutsches Architektenblatt
Menü schließen

Rubriken

Services

Menü schließen

Rubriken

Services

Zurück
[ Kammern und Partner auf der Expo Real ]

Erhalten und weiterdenken

Der preisgekrönte Stand der Architektenkammern wirbt auf der Immobilienmesse Expo Real

Nirgendwo sonst sind so viele potenzielle Bauherren auf einem Fleck wie auf der Expo Real, der jährlichen Messe für Gewerbeimmobilien in München. 38.000 Besucher und Aussteller verspricht die Messegesellschaft für den 4. bis 6. Oktober – Projektentwickler und Wirtschaftsförderer, expandierende Handelsunternehmen und Immobilien- Dienstleister.

Prämierter Messestand: Die Architektenkammern auf der Expo Real in München.

Die deutschen Architekten präsentieren sich und ihre Leistungen schon zum vierten Mal auf einem Gemeinschaftsstand mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). „Erhalten, umbauen, weiterdenken“ ist das Motto der Vorträge und Gesprächsrunden am Stand. Dieser Stand ist Ergebnis eines offenen Architektenwettbewerbs im Jahr 2010, den Felix Reiter, Lutz Ring und Annette Wolf aus München gewannen. Er wurde im vorigen Jahr erstmals auf der Expo Real eingesetzt und ermöglicht zeitgleichen doppelten Gebrauch: Von der Treppe aus können Besucher Vorträge und Präsentationen verfolgen; darunter sind Empfangstresen, Besprechungstisch und Lager untergebracht. Der Stand ist mittlerweile auch preisgekrönt: Er erhielt einen „red dot“, ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel für Design mit besonderer Originalität, emotionaler Qualität, Gestaltungsqualität und Prägnanz.

Das Stand befindet sich auf dem Messegelände München in der Halle A2, Stand 331.

Alle Veranstaltungen während des Messezeitraums finden Sie hier.

 

Das Haus als Membran

Für Transparenz und technische Präzision steht der Bau an der Berliner Friedrichstraße – mit Elektro-Installations-Geräten und –Systemen von JUNG

Mit dem Geschäftshaus F 40 in Berlin hat das dortige Büro PETERSENARCHITEKTEN als Generalplaner unweit des früheren Grenzkontrollpunkts „Checkpoint Charlie“ die letzte Lücke im Straßenbild geschlossen. In der geschichtsträchtigen Gegend wurde an der Friedrichstraße Nr. 40 ein Gebäude geschaffen, das Aufmerksamkeit erregt: Bei dem Objekt F 40 verknüpft die technisch präzise und transparente Fassade zur Friedrichstraße auf eindrucksvolle Art das Gebäude mit der Umgebung – das Haus wird zur „Membran“ zwischen innen und außen. Die Kerne der Grundrisse sind als homogene Box fest installiert, alle Flächen sind variabel in der Nutzung. Bei der Realisierung der Elektroinstallation setzten die Architekten auf das Know-how der Firma ALBRECHT JUNG aus Schalksmühle im Sauerland: Mit dem Schalterklassiker LS 990 in hochwertigem, echtem Aluminium ließ sich die fortschrittliche Technik in eleganter und zeitlos-moderner Optik umsetzen. So ist das Objekt F 40 insgesamt in enger Abstimmung aller Projektbeteiligten entstanden, um der Bedeutung der Immobilie an diesem historisch bedeutsamen Ort auch bis ins Detail gerecht zu werden. Nachhaltigkeit in Konstruktion und Technik sowie der Medienversorgung erhielten das Gütesiegel der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen). Das Geschäftshaus F 40 war die erste Vorzertifizierung in Gold in Berlin. Außerdem wurden PETERSENARCHITEKTEN in der Kategorie Büro- & Verwaltungsbauten als „best architects 12“ ausgezeichnet. Auch das Unternehmen JUNG als langjähriger Partner der Architekten ist Mitglied der DGNB. Als erster Hersteller von Elektroinstallationsgeräten und -systemen erfolgte der Beitritt bereits 2009; seitdem beteiligt JUNG sich aktiv in verschiedenen Gremien.
Vorstellung auf der Expo Real: 5.10. 11.30 Uhr.

www.jung.de

 

Baukultur in Stahl

Das zertifizierte ThyssenKrupp Headquarter in Essen kombiniert anspruchsvolle Architekturlösungen mit Nachhaltigkeit

Das neue ThyssenKrupp Headquarter in Essen ist nicht nur funktionell und gestalterisch innovativ, sondern auch hinsichtlich seines Tragwerks. Die Corporate Identity des Konzerns wird mit Stahl in vielfältiger Weise umgesetzt. Das Mitte 2010 eröffnete neue ThyssenKrupp Quartier beruht auf einem gemeinsamen Entwurf von Chaix & Morel aus Paris und JSWD Architekten aus Köln. Entstanden ist eine Campusarchitektur aus Einzelgebäuden und dem Headquarter Q1 als Herzstück. Der expressive Kubus wird durch ein zentrales Atrium, das sich mit zwei 800 Quadratmeter großen Landschaftsfenstern nach Norden und Süden öffnet, markant gegliedert. Die Landschaftsfenster wurden als  punktgehaltene Verglasung mit einem kaum sichtbaren Seiltragwerk durch Werner Sobek geplant. Die hohen Vorspannkräfte werden von den seitlichen Gebäuderiegeln und der darüber liegenden stählernen Brückenkonstruktion übernommen. Deren zweigeschossige Stahlfachwerkträger tragen auch die Büroetagen des Vorstands über den Landschaftsfenstern. Schlanke Verbindungsbrücken mit abgehängten Plattformen im Atrium ermöglichen die Kommunikation zwischen den beiden Gebäuderiegeln. Die Bürogeschosse im quadratischen Raster von 6,075 Meter erlauben eine flexible Raumgestaltung. Schlanke Stahlverbundstützen von nur 40 Zentimetern Durchmesser  ermöglichen gleichbleibende Abmessungen der Stützen über die gesamte Gebäudehöhe. Das Q1 wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Stahl leistet dank schlanker Konstruktionen einen erheblichen Beitrag zur Nachhaltigkeit, z.B. durch Ressourceneffizienz, Nutzungsflexibilität und beim visuellen Komfort.
Vorstellung auf der Expo Real: 5.10., 14 Uhr.

www.bauforumstahl.de

Schreibe einen Kommentar