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[ Berater, Coaches, Strategen ]

Carsten Hokema; Innodate – re.thinking business

Beratungsleistungen: In meiner Arbeit gehe ich das so genannte Freiberuflerproblem konkret an, das in erster Linie in der direkten Abhängigkeit von personeller Arbeitsleistung einer Fachkraft besteht.

Carsten Hokema

Anders ausgedrückt: Der Engpass liegt darin, dass Architekten (und andere Freiberufler) nur dann Geld verdienen, wenn sie selbst und meist höchstpersönlich eine Leistung erbringen, die über ein Honorar vergütet wird. Ihre Leistungen sind damit nicht skalierbar und die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Erfolges systembedingt von vornherein begrenzt. Was es braucht, ist ein anderes System. Genau hier setzt die Beratung an.

Spezialgebiete: Entrepreneurship für Architekten. Das umfasst den Bereich des Entrepreneurial Design, die damit verbundenen Geschäftsmodellinnovationen und die daraus resultierende konzept-kreative Gründung.

Weitere Aktivitäten für Architekten:

  • Individuell an den Kunden angepasste Workshops
  • Februar 2012 findet der Kongress „Creative Money 2012 – Neue Wege zum Geld“ in Berlin statt. Weitere Infos auf der Website http://www.innodate.com/creative-money-2012

Zielgruppe: Creative Class, also Architekten, Designer und andere dazu gehörende Berufsgruppen, sowie Unternehmen, die bereit sind, kreative Strategien zu integrieren.

Beratungsumfang: Entrepreneurial Design (Unternehmen entwerfen), Geschäftsmodellinnovation, Kreativität als Unternehmensstrategie

Referenzen: Langjährige Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin, Forschungsprojekt „architects-go-business“ und Beratung verschiedener Unternehmen und Büros

Gründung: 2002

Kontakt:

Innodate – re.thinking business
Carsten Hokema
Schloßstraße 16a
14059 Berlin
Tel. (0 30) 3020 99 24

Email: hokema@innodate.com
Internet: www.innodate.com


Entrepreneurship als Kunst des Gründens

Von Carsten Hokema

Ich begreife Kreativität als eine seriöse und unter anderem auch unternehmerisch nutzbare Ressource, die nicht ausschließlich für bauliche oder im engeren Sinne gestalterische Projekte genutzt werden, sondern auch das Unternehmen selbst und seine Prozesse als Gestaltungsgegenstand einbeziehen sollte.

Die Zukunft der Unternehmen wird durch das Erschaffen von Geschäftsmodellinnovationen bestimmt und diese können durch ein so genanntes „Entrepreneurial Design“ in die Form von intelligent organisierten Unternehmen gegossen werden.

Kreativität unterliegt, wie man weiß nicht nur dem Zufall oder dem außergewöhnlichen Talent einzelner Personen, sondern sollte sinnvollerweise Teil der Struktur eines Unternehmens sein, um Innovationen nicht nur zu ermöglichen, sondern geradezu gezielt hervorzubringen.

Vor allem aber ist es wichtig, die Anwendung von Kreativität nicht per se auf klassische Gestaltungsgegenstände wie Gebäude oder andere Objekte zu begrenzen, sondern auch auf Konzepte und Prozesse auszurichten.

Entrepreneurship beinhaltet das Entrepreneurial Design und dieses kann auch als die „Kunst, Unternehmen zu entwerfen“ angesehen werden.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Vortrag: „Entrepreneurial Design oder Was es heisst, ein Unternehmen zu entwerfen“, wie ich ihn 2010 an der Technischen Universität Berlin gehalten habe.
UNTERNEHMEN SIND ANDERS – WAS IST EIN UNTERNEHMEN

 

„Es geht beim kreativen Denken nicht immer nur um Problemlösung. Wir müssen die Dinge infrage stellen, um Möglichkeiten zu eröffnen, auch wenn wir sicher sind, die richtige und einzige Antwort schon gefunden zu haben.“

(Edward de Bono)

Was für ein Bild von Unternehmen haben wir im Kopf?

Was für Bilder haben wir überhaupt im Kopf, wenn wir an Unternehmen denken? Wie für viele andere gesellschaftliche Institutionen auch, existieren für Unternehmen sicher eine Reihe von Klischees, die wir immer wieder reproduzieren und als eine Art Wahrheit akzeptieren.
Was gehört nicht alles zu einem Unternehmen und noch dazu zu einem Unternehmer?  Dienstwagen, Büroräume, Lagerräume, Lieferwagen, Sekretärin, Kopierer, Angestellte, Meetings, Computernetzwerke, Server, Schreibtische, Computer, Chefsessel, Aktentasche, Aktenschränke, Aktenordner, Buchhaltung, Steuererklärungen und dergleichen mehr könnte uns dazu einfallen.
Doch sind es wirklich diese Dinge, die ein Unternehmen ausmachen?
Können wir wirklich sagen, wir haben ein Unternehmen, wenn wir all diese Dinge besitzen oder über sie verfügen können?
Nun, da ist noch die Sache mit den notwendigen Bedingungen und den hinreichenden Bedingungen. Wir sind uns sicher darüber einig, dass die aufgezählten Dinge allein kein Unternehmen darstellen. Sie sind also keine hinreichenden Bedingungen für ein Unternehmen. Es fehlt sicher noch einiges. Soweit so gut.
Aber gehören diese Dinge zu den notwendigen Bedingungen für ein Unternehmen? Erhalten wir am Ende ein Unternehmen, wenn wir den aufgezählten noch die fehlenden Elemente hinzufügen? Mag sein, aber notwendig sind sie deshalb nicht. Nur weil es Unternehmen gibt, die aus all diesen Teilen bestehen, muss ein Unternehmen heute nicht mehr so aussehen. Wenn wir heute Entrepreneurial Design denken, sollten wir zunächst diejenigen Bilder zerstören, die letztlich Konventionen darstellen. Um heute ein Unternehmen zu erschaffen, sollten wir lernen, anders zu denken. Dabei geht es zunächst primär um Funktionen (Faltin). Eine Antwort auf die Frage „Was ist ein Unternehmen?“ möchte ich noch ein wenig hinauszögern.

Den vollständigen Vortragstext finden sie hier: http://www.innodate.com/sites/default/files/downloads/vortrag-unternehmen-entwerfen.pdf