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Innovative Baustoffe und Wärmepumpen, die regenerative Energien immer effizienter nutzen

Fassadenintegrierte Dünnschichtmodule

Die erste Solar-Fassadenanlage von Bosch ist jetzt am Kaufhaus Schwager im Zentrum von Holzminden (Niedersachsen) ans Netz gegangen. Die Planung und Errichtung solcher Fassadenanlagen erweitert zukünftig das Angebot des Projektvertriebs von Bosch Solar Energy. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 21 kWp wurde im Zuge der Fassadenneugestaltung und Dämmung mit einem WDV-System montiert. Die alte Vorhangfassade stammte aus den siebziger Jahren, sie war dringend sanierungsbedürftig und kaum wärmegedämmt. Die an der 300 Quadratmeter großen Südfassade installierten CIS-Solarmodule von Johanna Solar Technology zeichnen sich durch edles Design, attraktive Erträge und eine hochwertige Verarbeitung aus. Sie sind um zehn Grad zur Sonne geneigt und können so eine höhere Leistung erzielen – hier sind es 19.000 kWh Strom im Jahr. Um eine Hinterlüftung zu erreichen, wurden die Rücksprünge zwischen den Modulen mit beschichteten Aluminium-Lochblechen verkleidet und die Fassade zusätzlich durch eine Aluminium-Rahmenkonstruktion seitlich gerahmt. Die Johanna Solar Technology GmbH, seit Dezember 2009 Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe, entwickelt und fertigt innovative Dünnschicht-Solarmodule auf Basis der CIS-Technologie. Bei dieser Technik wird nicht Silizium als Halbleiter verwendet, sondern eine chemische Verbindung aus den Elementen Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen.
www.bosch-solarenergy.de

Dachpfanne mit integrierten Solarkollektoren

Den Dachziegelwerken Nelskamp ist es gelungen, solarthermische Kollektoren in Form und Farbe nahezu unsichtbar an Dachziegel anzupassen. Dadurch bleibt die gewohnte Optik einer Ziegeldeckung erhalten. Das System nutzt die Wärme der Umgebungsluft für Heizung und Warmwasser und besteht aus Wärmepumpe und Wärmetauscher. Selbst wenn die Sonne nicht scheint, gewinnen die Kollektoren thermische Energie durch die Umgebungswärme aus der Luft: Eine spezielle Flüssigkeit durchströmt sie mit einem Temperaturunterschied von sechs bis zehn Kelvin und nimmt über den natürlichen Prozess der Wärme-Egalisation Energie auf. Im Sommer lässt sich diese Funktion auch umkehren – dann arbeitet die Wärmepumpe als Kühlsystem. Der Hersteller bietet die Kollektoren zunächst für das Dachziegelmodell Finkenberger Pfanne.
www.nelskamp.de

Neue Wärmepumpen-Generation

Das ostwestfälische Unternehmen Remko hat eine neue Wärmepumpen-Generation mit einer sogenannten SuperTec-Inverter-Technologie auf den Markt gebracht, die sowohl über eine Heiz- als auch über eine Kühlfunktion verfügen. Herzstück der Anlage ist der Wärmepumpenmanager „Multitalent“, der im Alleinbetrieb oder in Verbindung mit anderen Heizsystemen für einen äußerst sparsamen Betrieb sorgt. Die Steuerung ermöglicht die Anbindung von mehreren externer Wärmeerzeuger, Brauchwasserbereitung, Kühlfunktion, Solarregelung und viele andere Funktionen mehr. Die Menüführung erlaubt eine einfache, intuitive Bedienbarkeit des Systems. Mit einer Fernbedienung, die in Funk- oder Kabelausführung lieferbar ist, kann die Steuerung von jedem beliebigen Ort aus erfolgen. Aktuell sind vier Gerätetypen mit Heizleistungen von 3,5 bis 16 kW (Kühlleistung: 3,3 bis 14 kW) erhältlich. Sie bestehen jeweils aus einem sehr leise arbeitenden Außenmodul und einem designorientierten Innenmodul in Wand- oder Standausführung.
www.remko.de

Strom von der Fassade

StoVerotec Photovoltaic liefert nicht nur umweltfreundliche Energie, sondern bietet auch architektonisch neue Lösungen: Das in eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade integrierte System lässt sich mit hochwertigen Oberflächen wie Glas, Naturstein oder Putz kombinieren. Für die auf dünnschichtiger CIS-Technologie basierenden Fassadenpaneele stehen verschiedene Glasfarben in feiner Nadelstreifenoptik zur Wahl. Da die Elemente unsichtbar an der Unterkonstruktion befestigt werden, sind von außen keine Befestigungspunkte zu sehen. Die Konstruktion ist zudem sehr wartungsfreundlich: Für Kontroll- und Reparaturarbeiten lassen sich die Module einzeln abnehmen oder tauschen, der Luftspalt zwischen Dämmung und Paneelen erlaubt einen einfachen, nicht sichtbaren elektrischen Anschluss an das Stromnetz. Abhängig von der Lage des Gebäudes und der Ausrichtung der Fassade ist ein jährlicher Stromertrag von 55 bis 80 Kilowattstunden pro Quadratmeter PV-Modul möglich.
www.verotec.de

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