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Dämmen, heizen, Strom erzeugen

Energiedach, Wärmepumpe, Holzfaser- und PUR-Dämmstoffe, Berliner Energiesparfenster

Wärme mit Photovoltaik

Eine neue, weiterentwickelte, aber preislich günstigere Variante seines gebäudeintegrierten Energiedachs hat Systaic im November auf der Bau- und Architekturmesse Batimat in Paris präsentiert. Die Indach-Solarmodule können beim Decken das Dachs leicht übereinandergelegt werden und somit selbst die wassserführende Schicht bilden. Diese Konstruktion des Energiedachs ist besonders geeignet für die Kombination mit einer neuen, von Systaic gemeinsam mit der TH Darmstadt entwickelte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie nutzt die Abwärme der photovoltaischen Stromproduktion zur Aufbereitung von Warmwasser und zur Heizungsunterstützung. Um die Quellwärme unabhängig von der Solarstrahlung verfügbar zu machen, wird sie einem Latentwärme-(PCM)-Speicher gepuffert. Das Systaic-Energiedach und die Kombination mit einer Wärmepumpe sind auch im Bestand möglich.

80 Grad Celsius

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe Rotex HPSU hitemp erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 80°C, und eignet sich auch für Gebäude, die nicht dem Niedrigenergiehausstandard entsprechen. Selbst vorhandene Heizkörper sollen laut Hersteller weiter genutzt werden können. Die Vorlauftemperatur, die Wassertemperaturen von bis zu 65 Grad ermöglicht, gelingt mit einem technischen Kniff: Da eine Wärmepumpe durch Komprimierung nur begrenzte Temperaturunterschiede überwindet, erhielt die HPSU hitemp einen zweiten Kältekreislauf im Innengerät. Er übernimmt die Wärme vom äußeren Kältekreislauf bei einer Temperatur von rund 25 Grad und erhöht entsprechend. Zudem kommt die Wärmepumpe ohne Heizstab aus. Bei Temperaturen von bis zu minus zehn Grad liefern die Geräte noch die volle Heizleistung. Bei minus 20 Grad erreicht das stärkste System noch 13 kW von möglichen 16 kW Heizleistung.

Berliner Energiesparfenster

Das klassische Berliner Holzfenster bietet Frovin in einer Energiesparversion mit hohem Dämmeffekt an. Je nach Gestaltung besitzt es einen Dämmwert von bis zu UW = 0,8 dank einer Bautiefe von 90 Millimetern, umlaufenden Dichtungen, einem gedämmten Glasrandverbund und Dreifachverglasung (ohne Krypton). Der Charakter des Holzfensters und die Flexibilität bei der Gestaltung bleiben dabei erhalten, auf architektonische Anforderungen kann auch die Energiesparversion eingehen. Charakteristisch für die Fenster ist das besondere Verhältnis von Glasflächen und der schmalen Ausführung von Flügelprofilen, Stulp und Kämpfer. Die Berliner Fenster eignen sich besonders für den Denkmalschutz, da sie mit vielen klassischen Profilenzur Vefügung stehen.

Eine Menge Masse

Pavatex, Anbieter von Holzfaserdämmsystemen ergänzt sein Sortiment um den flexiblen Dämmstoff Pavaflex. Er besitzt bei gleichen Produktwerten wie herkömmliche flexible Holzfaserdämmstoffe mehr Masse (55 kg pro m3), was besonders den sommerlichen Hitzeschutz verbessert. Pavaflex eignet sich für die Wand- und Zwischensparrendämmung und komplettiert das vor zwei Jahren eingeführte Dachsanierungssystem bestehend aus Unterdeckung und Luftdichtheitsbahn zur Verlegung auf dem Sparren um die flexible Dämmung. Dank der relativ großen Masse und des niedrigen Diffusionswiderstands ist Pavaflex fehlertolerant und trocknet gut. Bei Sanierungen können Konstruktionen Feuchteschwankungen so besser kompensieren.

Flächige Dämmschicht

Ecotherm SlimLine KD 024 ist ein für zweischaliges Mauerwerk entwickelter PUR-Hochleistungsdämmstoff. Bei einem Schalenabstand von 15 Zentimetern (DIN 1053) kann die Platte die Anforderungen der EnEV 2009 unterschreiten. Bei einem Schalenabstand von 20 Zentimetern – unter Einsatz von Luftschichtankern mit Einzelzulassung – ist auch auch Passivhausstandard erreichbar. Die Elemente sind auf das oktametrische Mauermaß abgestimmt und ­können ­ohne Zusatzdübel zwischen den Luftschichtankern eingebaut werden. Der umlaufende Stufenfalz und die geschlossenzellige Struktur der Elemente lassen eine flächige Dämmschicht ohne Wärmebrücken entstehen.