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Vorsicht Billigplaner!

Anwälte warnen vor nicht HOAI-gebundenen Architekten im Auslan

Die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein warnt Bauherren davor, nicht an die HOAI gebundene ausländische Architekten zu engagieren. „Im Falle eines Streits sind sie rechtlich erheblich schwerer zu belangen als ihre deutschen Kollegen“, führen die Anwälte aus. „Passiert auf der vom ausländischen Baumeister betreuten Baustelle etwas, muss der Bauherr erheblich härter um seine Rechte kämpfen – und zwar im Ausland, am Sitz des beauftragten Architekten.“ Dort gibt es Sprach- und Rechtsprobleme, womöglich keine oder nur eine unzureichende Haftpflichtversicherung.

Dazu kommen Überraschungen: In den Niederlanden und Belgien müssen auch die Gewinner von Prozessen die Gerichtskosten zahlen. In den östlichen Nachbarländern Tschechien und Polen wiederum machen lokale Anwälte „die Prozessvertretung von dem vorherigen Abschluss einer Vergütungsvereinbarung abhängig, und zwar zu Honorarsätzen, die deutlich oberhalb der hierzulande anfallenden Gebühren liegen“. Was man beim Architekten eventuell spart, zahlt man beim Anwalt doppelt.

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