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[ Gestaltung ]

Zurück zur Moderne

Nostalgische Projekte berufen sich auf Gestaltungsprinzipien des 20. Jahrhunderts

Neubau zitiert neues Bauen: Wohnprojekt in Hamburg-Harvestehude

Während es auf dem Schlossplatz in Berlin-Mitte wieder so aussehen soll wie vor der Sprengung 1950, peilt die Schlossstraße im Berliner Süden das Jahr 1952 an: Die Fassade des Kaufhauses Wertheim soll nach einem Plan des Büros Ortner + Ortner wieder ihr Wirtschaftswunderbild bekommen – mit schwarzen Glasfliesen, Messing an der Schaufensterfront sowie Rundungen an Hausecken und Dächern. „Wir verbinden die Architekturstile der Nachkriegsmoderne mit der heutigen Zeit“, verspricht der Projektentwickler Mark Göhring.

In Hamburg schaut man noch weiter rückwärts: Dort entstehen in Harvestehude an der Außenalster 63 Wohnungen, nach den Worten des Büros Czerner Göttsch „in der Tradition der Qualitätsmoderne“ der Zwischenkriegszeit. Freilich mit einem damals unüblichen Haustyp: Luxus im Geschossbau.