Multitalente
Mikro, Nano und Imitate, die teils besser sind als das Original: Technik erweitert die Einsatzmöglichkeiten von Materialien – auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. | Michael Schmid
Materialien werden zu Multitalenten. Tapeten und Farben weisen Schmutz ab, beschichtete Quarzwerkstoffe verhindern das Anhaften von Bakterien und auf Edelstahl bleiben keine Fingerabdrücke sichtbar. Nicht nur die Zahl an Baumaterialien ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Altbekannte Werkstoffe übernehmen dank Forschung und neuer Technologien Funktionen, mit denen man sie vorher nicht in Verbindung brachte. „Die meisten Innovationen verzeichnen derzeit die Bereiche Brandschutz und Akustik“, weiß die Kölner Innenarchitektin Birgit Hansen (www.hansen-innenarchitektur.de).
Die Materialberaterin und Dozentin erwähnt die dünne Kunststofffolie, die nicht mehr nur transparent ist, sondern auch wirksam Schall reduziert. Sie besitzt Löcher, die derart klein sind, dass Schallwellen sie nicht durchdringen können und stattdessen gebrochen werden. In hallenden Schwimmbädern leisten solche Folien beruhigende Dienste, ebenso als Deckensegel oder als Vorhang vor Fassaden. Die schallbrechende Wirkung dank Mikroperforation funktioniert gleichermaßen mit Acrylplatten.
Im Bereich Brandschutz werden neue Wandbeläge oder Ausbauplatten mit dünnen Echtholzfurnieren als schwer entflammbar zertifiziert. Spezielle Lacke und Schichtstoffe machen sie gegen Feuer widerstandsfähiger – und geben Planern mehr gestalterische Möglichkeiten auch in neuralgischen Zonen.
Doch nicht nur dort. Das Ziel, flexibel auf gewünschte Ästhetiken zurückgreifen zu können oder Investitionen durch mehr Widerstandskraft und Dauerhaftigkeit wirtschaftlicher zu machen, prägt generell die Materialentwicklung. Beispiel Feinsteinzeug in Natursteinoptik, das als Imitat kaum noch vom Naturstein zu unterscheiden ist und Vorteile gegenüber dem Original hat: Von Säureempfindlichkeit ist keine Rede mehr, und auch der Rotweinfleck lässt keinen Schrecken aufkommen. Ähnlich der Verbundwerkstoff aus Holzmehl und Kunststoff, der für Terrassenbau eingesetzt wird: Das Material sieht aus wie Holzbohlen, besitzt jedoch ein Hohlkammerprofil und zeichnet sich durch ein geringes Gewicht aus. Weitere Vorteile: Es splittert nicht. bietet der Vermoosung erfolgreich die Stirn und bleibt bei Nässe rutschfest.
Selbst das viel zitierte Ideal der Materialehrlichkeit muss angesichts der technischen Entwicklung in der einen oder anderen Weise relativiert werden. „Materialehrlichkeit ist heute kein verlässliches Auswahlkriterium mehr“, ist Hansen überzeugt. „In vielen Fällen hat das Imitat inzwischen die besseren technischen Eigenschaften als das Original.“ Und kann deshalb breiter eingesetzt werden – etwa die Metalloberfläche, die nicht mehr aus solidem Metall bestehen muss. Dahinter steckt ein Lack zur Oberflächenveredelung, der zu 90 Prozent aus Metallpulver besteht, der aussieht wie Metall, sich so anfühlt und die gleichen Eigenschaften hat. Plus den Vorteil: Er lässt sich ansatz- und fugenlos auf alle Untergründe auftragen.
Apropos Materialehrlichkeit: Zwar wächst der Wunsch nach natürlichem, haptisch greifbarem, sinnlichem Material wieder. Doch muss auch hier nicht das unbehandelte Holz mit echter Maserung die erste Wahl sein; natürlich wirkende Werkstoffe wie das erwähnte Feinsteinzeug können dieses Bedürfnis gleichermaßen erfüllen.
Gleiches gilt für Oberflächen, die Patina ansetzen können. Ob auf natürliche Weise oder gezielt herbeigeführt – Material, das Spuren des Alterns zeigt, wird wieder geschätzt. Von diesen Trends profitieren etwa Holzböden, die mit einer Oberfläche aus Lederfaserwerkstoff – Reste der Lederproduktion und -verarbeitung – versehen sind. Sie sind schalldämmend, fußwarm und dürfen die ledertypische Patina entwickeln.
Neue Eigenschaften erhalten Materialien zunehmend mithilfe der Nanotechnologie. „Diese Wissenschaft ist schon längst mehr als eine Mode“, weiß Sylvia Leydecker, Innenarchitektin ebenfalls in Köln und Autorin des Birkhäuser-Fachbuchs „nano – Materialien in Architektur, Innenarchitektur und Design“ (www.100interior.de). Sie beschreibt, in wie vielen Bereichen die Technologie Einzug gehalten hat und wie der Planer davon profitieren kann. Bekannt sind verschiedene selbstreinigende Oberflächen wie der Lotus-Effekt, Easy-to-Clean und photokatalytisch selbstreinigend. Mit schmutzabweisenden Eigenschaften sind mitttlerweile Farben, Lacke, Tapeten, Fliesen, Parkett und Laminate versehen werden. Dass Nanoteilchen auch in Produkten des täglichen Gebrauchs wie Zahnpasta, Cremes oder gar Socken häufiger werden, veranlasste das Umweltbundesamt im Oktober, vor einem allzu sorglosen Umgang mit dieser Technologie zu warnen. Unbedenklicher dagegen seien laut Amt industrielle Anwendungen, bei denen die Teilchen fest eingebunden sind und nicht in die Umwelt gelangen können.
Dass solcherart behandelte Materialien noch vergleichsweise teuer sind, räumen beide Expertinnen ein. Was aber perspektivisch nicht so bleiben wird, „ähnlich der Entwicklung bei Computern“, bemerkt Hansen. Allerdings sei Preis relativ, wie Leydecker ergänzt, der Blickwinkel ist entscheidend: „Viele dieser Produkte sind schon jetzt so weit, dass sie sich über ihre Lebensdauer amortisieren können“. Etwa durch reduzierte Lifecycle-Kosten, wie etwa die Glasfassade, die dank Beschichtung längere Reinigungsintervalle zulässt. Ähnliches gilt für den Produktionsaufwand, der sinkt, wenn statt sieben Lackschichten eine ausreicht.
An diesem Punkt ist der Schritt zum Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht mehr weit, wenn durch neue Technologien Aufwand sinkt und Lebensdauer verlängert wird. „Streng genommen ist Holz nur noch dann ein nachhaltiger Werkstoff, wenn er in der Fläche eingesetzt wird“, überlegt Hansen. Also der Parkettboden oder die Holzwand eines Hauses, die bestehen, bis neue Bäume nachgewachsen sind. Ernst genommene Nachhaltigkeit beachtet das Gleichgewicht zwischen Verbrauch und Regeneration, egal um welche Art Material es sich handelt. Nachwachsen, Recycling oder auch andersweitige CO2-Kompensation von Materialverbrauch und Herstellung sind Kriterien, nach denen Architekten mehr und mehr auswählen können.
Das Spektrum der Materialien und Oberflächen scheint auf den ersten Blick unübersichtlich. Um die Auswahl zu erleichtern, nutzt die Innenarchitektin und Materialberaterin Birgit Hansen in ihren Vorträgen und Fortbildungsveranstaltungen zehn Kategorien:
1. Nanotechnologisch veränderte Materialien
2. Intelligente Werkstoffe
3. Brandschutz
4. Akustik
5. Verbundwerkstoffe
6. Neue Produkte aus bekanntem Material wie
Holz, Stein und Glas
7. Nachhaltigkeit
8. Bearbeitungstechniken (Laser-Cut, 3D-Drucken)
9. Terrazzo (fugenlose Bodenbeläge)
10. Material mit Patina
www.wecobis.de
(ökologisches Baustoffinformationssystem des Bundesbauministeriums)
http://bau-umwelt.de
(Institut für Bauen und Umwelt, Produkte mit Umweltdeklaration)
www.materia.nl
(niederländisches Materialportal auf Englisch mit guter Suchmaschine)
www.raumprobe.de
(von zwei Innenarchitekten ins Leben gerufene Online-Materialagentur, sehr spezifisch auf Architektenmaterialien abgestimmt)
Die Klassiker:
www.architonic.com
www.stylepark.com
Produkte
Lückenschluss
Mit dem Polymerglas GetaStyle elements, einem auf Basis von Polyesterharzen entwickelten Plattenwerkstoff, schließt die Westag & Getalit AG im Bereich des Interieurdesigns die Lücke Zwischen Acryl- und Einscheibensicherheitsglas (ESG). Im Vergleich zu Acrylglas ist GetaStyle elements deutlich widerstandsfähiger, es besitzt eine hohe Kratzfestigkeit und Beständigkeit gegen thermische und chemische Einwirkungen. Gegenüber ESG liegen die Vorteile im Gewicht, der warmen Haptik und der einfachen Verarbeitungsmöglichkeit. Um GetaStyle elements in Form zu bringen, reichen herkömmliche Holzbearbeitungswerkzeuge – vorteilhaft etwa auf der Baustelle, wenn es schnell gehen muss. Das neue Polymerglas gibt es in zwei Oberflächen – gloss (glänzend) und sand (matt) – sowie mit 14 verschiedenen Holz-, Uni- und Digitaldruck-Dekoren. Zur Gestaltung illuminierter Einsatzbereich werden die Materialausführungen transluzent und semitransluzent angeboten. Das sechs Millimeter dicke Plattenmaterial steht im Format 3000 x 1250 Millimeter zur Verfügung und kann auch als Solitärelement eingesetzt werden.
www.westag-getalit.de, www.das-architektenportal.de
Nachleuchtend
Luminal von Novelis ist ein im Bandbeschichtungsverfahren lackiertes Aluminiumblech mit einer nachleuchtenden Beschichtung. Sie gibt auch nach einer Stunde noch soviel Licht ab, dass sich in einem Raum befindliche Personen problemlos orientieren können. Für diese Lichtspeicherkapazität lassen sich unterschiedliche Verwendungen vorstellen – etwa in sicherheitsrelevanten Bereichen, um bei Strom- oder Lichtausfalle Unfälle und Paniken zu vermeiden, zur Energieeinsparung als alternatives Beleuchtungssystem oder schlicht zu gestalterischen Zwecken. Luminal-Bleche sind in Dicken bis zu zwei Millimeter und Breiten bis zu 1.600 Millimeter verfügbar. Die Lackierung und Aluminiumlegierung eignet sich für Verformungen wie Abkanten oder Rollformen. Als Beschichtungsvariante bietet Novelis eine Oberfläche mit besonders hoher Kratzfestigkeit für den Einsatz in stark frequentierten Bereichen wie zum Beispiel in U-Bahn-Stationen und Unterführungen an. Luminal-Bleche sind witterungsbeständig und nicht brennbar (A1 zertifiziert nach EN 13501). Die Oberfläche kann mit vielen gängigen Verfahren bedruckt oder überlackiert werden.
www.novelis-painted.com
Kühlende Lichtkuppeln
In Industriehallen muss im Sommer meist mit hohem Aufwand gekühlt werden. Um diesen zu reduzieren, entwickelte die Evonik Röhm GmbH Lichtkuppeln aus dem hitzereflektierenden Plexiglas Heatstop. Die Kuppeln können in zahlreichen Maßen bestehende Befestigungsrahmen gefertigt und dann leicht montiert werden. Je nach Standort sind sie als Belichtungs-, Belüftungs- und Rauchabzugselement denkbar. Dass sich ein Austausch konventioneller Kuppeln gegen die hitzereflektierende Version rechnet, belegt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Sie stellt fest, dass für typische Industriehallen in Mitteleuropa mit inneren Wärmelasten von deutlich über 8 W/m² der Einsatz von Plexiglas Heatstop zu Energieeinsparungen führt. In warmen Klimazonen wie dem Mittelmeerraum oder noch wärmeren Regionen können 15 bis 30 Prozent Kühlenergie gespart werden.
www.evonik.com
Sternenstaub
Stardust ccflex ist ein keramischer Wandbelag mit einer Nanooberfläche, die gleichzeitig wasserabweisend, diffusionsoffen, stoßfest, UV-stabil, chemieresistent und schwer entflammbar ist. Verarbeiten lässt sich der Wandbelag wie eine Tapete und wird als Rolle geliefert. Ersatzweise kann der Belag auch statt Fliesen mit dem richtigen Kleber zum Beispiel zur Sanierung von Bädern in Duschkabinen eingesetzt werden. Generell wird das Material wie eine Tapete behandelt und wie eine Fliese verwendet. Entwickelt wurde der Wandbelag von Evonik gemeinsam mit der Kölner Innenarchitektin BDIA Sylvia Leydecker, die auch das Design kreierte – ein Muster aus makro-dimensionierten diffusen Schaumstrukturen, das je nach Blickweniger mehr oder weniger deutlich den Eindruck einer Projektion oder eines Schattens erweckt. Passend dazu der Name Stardust – er erinnert an eine NASA-Raumsonde, die einst Sternenstaub zur Erde brachte. Das Muster prämierte 2009 der Deutsche Designer Club im Wettbewerb „Gute Gestaltung“ mit der Bronzemedaille.
www.100interior.de
Biegsames Steinfurnier
Dank einer besonderen Technologie gelingt es der Richter Furniertechnik, die Urschichten einiger Schiefergesteine in nur wenige Hunderstelmillimeter aufzuspalten und das extrem dünne und biegsame Steinfurnier Nano-Stone herzustellen. Die Gesamtstärke des Materials beträgt 0,3 Millimeter. Polyesterharz und Glasfieber halten die Furnierschichten auf der Rückseite fest zusammen. Diese kann unter anderem selbstklebend ausgerüstet oder mit einem recycelten Leder von 0,8 bis 1,5 Millimeter veredelt werden. Nano-Stone eignet sich beispielsweise für ausgefallene, kreative Anwendungen in den Bereichen Möbeloberflächen, Produktpräsentationen, Werbemittel und Innenausbau. Nano-Stone erhielt 2009 auf der Messe Material Vision einen Design-Plus-Preis.
www.richter-veneertech.com
Dreidimensional vernetzt
SpaStyling sind wasserfeste, sehr leichte Raumgestaltungselemente von Resopal, die mehrfach im Jahr 2009 ausgezeichnet wurden. Die 985 mal 400 Millimeter großen Elemente eignen sich für Fußböden und die Gestaltung von Wänden. Sie bestehen aus einer Decklage undeinem Gegenzug, die wasserfest auf den neuartigen, zu 100 Prozent wasserfesten, Symalite-Träger geklebt werden. Symalite ist ein Hightechmaterial aus dem Automobilbau, dessen dreidimensional vernetzte Faserstruktur sich durch schalldämpfende Eigenschaften, Steifigkeit und leichte Formgebung auszeichnet. Der Composite-Werkstoff aus glasfaserverstärktem Polypropylen wiegt dabei nur die Hälfte einer Holzbauplatte gleicher Größe. Dank der einen Millimeter dicken Resopal-Oberfläche ist SpaStyling kratz-, scheuer-, abrieb-, stoß- und schlagfest, fleckenunempfindlich, lichtecht und porendicht. Für die Anwendung als Fußboden werden die Elemente geklickt, als Wandverkleidung direkt mit der Nutwange auf der Unterkonstruktion befestigt. Auch die Nutung der Klickverbindung ist feuchtigkeitsundurchlässig. SpaStyling lässt sich wie ein üblicher Holzwerkstoffträger be- und verarbeiten.
www.resopal.de
Ergonomisches Luftpolster
Für seine Bürostuhlserien Futu und Futu Communication hat Håg das 3-D-Stricktextil FutuKnit entwickelt. Der neu Stoff verbirgt unter der schlichten Oberfläche mehrere Schichten, die mit Hilfe hochentwickelter 3-D-Maschinen verarbeitet sind. Diese formgestrickte Textilien besitzen eine räumliche Struktur, die durch die Fadenarchitektur beziehungsweise die Textilarchitektur entsteht – bei FutuKnit eine diskrete Reliefstruktur, die das Licht in weichen Diagonalen bricht. 3-D-Textilien sind weiterhin elastisch und ergonomisch – der Stoff passt sich im Bürostuhl der Rückenform sowie dem Gewicht und den Bewegungen des Nutzers auf natürliche Weise an. FutuKnit bildet in der Lehne ein Luftpolster, die Stühle kommen ohne jeglichen Schaumstoff aus. Auch Falten entstehen keine und störende Nähte lassen sich vermeiden. FutuKnit ist in acht Farben für Sitz und Rückenlehne sowie mit einer zehnjährigen Garantie erhältlich.
www.hag-gmbh.de
Wertig und nicht brennbar
Die Dekorplatten Priodek H der Priorit AG schaffen den Spagat zwischen freier optischer Gestaltung und Brandschutzanforderungen. Das Material verbindet die Nichtbrennbarkeit einer mineralischen Platte mit den guten Verarbeitungseigenschaften einer MDF-Platte. Die Brandschutzdekorplatte bietet zudem vielfältige optische Gestaltungsmöglichkeiten in Oberfläche und Form bei hoher Sicherheit. Priodek H ist im Verbund mit einer Dekor-, Lack-, oder Furnieroberfläche als „nichtbrennbar“ A2 nach DIN EN 13501-1 klassifiziert. Der Baustoff eignet sich besonders für den Einsatz in öffentlichen Bereichen, Krankenhäusern, Schulen oder Versammlungsstätten sowie in Gebäuden wie Flughäfen zum Beispiel für Terminal- und Ladeneinrichtungen. Die Kombination aus Nichtbrennbarkeit, sichtlicher Wertigkeit und guter Holzoptik hat dem Produkt 2009 ebenfalls einen Design-Plus-Preis der Messe Material Vision eingetragen.
www.priorit.de
300 Dekore
Ebenfalls gemäß Euronorm als nicht brennbar klassifiziert ist die im Januar 2009 im Markt eingeführte Brandschutz-Dekorplatte flameprotect compact der Allgäuer Thermopal GmbH. Sie besteht aus primär mineralischen Bestandteilen und einer beidseitigen Melaminharzoberfläche, die in mehr als 300 Dekoren, Holzreproduktionen oder Fantasiedesigns gestaltet werden kann. Diese Dekor- und Oberflächenvielfalt haben der Platte bereits bei Markteinführung den „Innovationspreis Architektur und Bauwesen“ eingebracht, im November ergänzt um den M Technology Award 2009 der Zuliefermesse ZOW in Verona. Das erste mit flameprotect compact ausgestattete Großprojekt ist der Mobimo Tower in Zürich.
www.thermopal.com

